Hi zusammen, ich bin gerade dabei, mich ernsthaft mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 auseinanderzusetzen. Mit 28 und stabiler beruflicher Situation will ich endlich vernünftig anfangen, fürs Alter zu sparen – aber die ganzen Kostenstrukturen verwirren mich total.
Ich habe jetzt mehrere Anbieter angeschaut und bemerkt: Die Depotgebühren sehen auf den Landing Pages super transparent aus, aber dann finde ich in den FAQs plötzlich zusätzliche Kosten für Sparplanumsätze oder Auszahlungsgebühren, die vorher nicht erwähnt wurden. Bei einem Anbieter habe ich auch gesehen, dass die TER der ETFs im Standarddepot höher ist als bei der gleichen ETF anderswo – kostet das extra oder ist das schon eingepreist?
Meine Frage: Welche Gebühren fallen beim AVD 2027 wirklich an und wie berechnet man die echten Effektivkosten? Hat jemand von euch schon mit Anbietern gesprochen und gefragt, ob da noch versteckte Kosten kommen? Oder gibt es da irgendwo eine vollständige Kostenübersicht, die ich übersehen habe?
Merci für Tipps!
Ja, genau das Problem habe ich auch! Ich habe gerade mit zwei Anbietern telefoniert – einer rechnet die Sparplangebühr (0,49€) in die Effektivkosten ein, der andere zählt das extra. Das macht bei 400€ monatlich über 30 Jahre einen echten Unterschied aus. Ich versuche jetzt, eine Excel-Tabelle zu machen, wo ich alle Szenarien durchrechne. Mega frustrierend, dass es da keine klare Regel gibt.
Bei meinen Immobilieninvestments habe ich gelernt, dass Gesamtkostenquoten (TER + versteckte Gebühren) entscheidend sind. Beim AVD würde ich darauf achten: Depotgebühr, Sparplangebühren, ETF-TER und bei Entnahme in der Rente – kostet das extra? Manche Anbieter machen da Reibungsverluste rein, die erst bei Auszahlung sichtbar werden. Verlang ne detaillierte Gebührenliste.
Exakt das AltZertG-Problem. Im Garantieprodukt ist die Gebührenstruktur meist transparenter, aber auch teurer. Bei freien ETF-Depots brauchst du ne Lupe – Spread beim Kauf, TER der ETFs, Verwaltung, und dann die Besteuerung. Mein Rat: Frag die Anbieter nach ihrem AltZertG-Gebührenmodell schriftlich an, nicht telefonisch.
Das ist eine gute Frage, L.Weber. Ich habe mich bei der AltZertG-Regulierung auch genau durchgewühlt – die nachgelagerte Besteuerung ist komplex genug, da wollen die Anbieter auch die Kostenstruktur lieber schwammig halten. Mein Tipp: Fordern Sie schriftlich von jedem Anbieter eine Beispielrechnung an – mit Einzahlung, Förderung und geschätztem Auszahlungsbetrag nach 30 Jahren. Dann sehen Sie, was wirklich ankommt.