Hallo zusammen,
als Steuerberater beschäftige ich mich derzeit intensiv mit der Mandantenberatung zum AVD 2027 – speziell für Selbständige ohne Arbeitgeber und damit ohne Zugang zu klassischen Betriebsrentensystemen. Dabei stoße ich auf eine interessante Schnittstelle: Die Sonderausgabenabzugsfähigkeit des AVD wird ja abhängig sein vom Anbietermodell und dessen Abrechnungsstruktur.
Meine Frage: Wie transparent sind die verschiedenen Broker und Versicherer bei der Dokumentation dieser Sonderausgaben? Sprich: Wer liefert mir als Steuerberater und dem Mandanten eine nachvollziehbare Abrechnung, aus der die abzugsfähigen Anteile klar hervorgehen – insbesondere wenn es um die Differenzierung zwischen Grundzulage, beitragsproportionaler Förderung und Berufseinsteigerbonus geht?
Und noch wichtiger: Hat jemand bereits konkrete Erfahrungen damit gemacht, ob Direktbroker hier sauberer arbeiten als Versicherer mit Versicherungsmantel? Mich interessiert vor allem die praktische Abwicklung in der Steuererklärung 2028, wenn die ersten Beiträge 2027 anfallen.
Was sind eure Beobachtungen bei der Anbieterauswahl unter diesem Blickwinkel?
Danke für die detaillierte Frage! Ich muss ehrlich sagen: Als Anfang 30er interessiert mich die Steuerseite weniger als der praktische Workflow. Aber eins habe ich in meinen bisherigen Recherchen zu Anleihen und Sonderausgabenabzug gelernt – die meisten Neobroker sind hier leider noch nicht wirklich transparent. Meine Vermutung: Das wird sich erst 2027 konkretisieren, wenn die Tech-Integration live geht. Vielleicht solltest du dich direkt bei den großen Playern nachfragen? Und: Haben Versicherer da einen Vorteil, weil sie ohnehin mit Steuerberatern kommunizieren?