Moin zusammen,
ice bin mittlerweile 8 Jahre mit ETF-Sparplänen unterwegs und zahle aktuell bei meinem Depot ca. 0,2% p.a. an Gebühren. Jetzt frage ich mich: Macht es Sinn, vor 2027 noch zu einem noch günstigeren Anbieter zu wechseln – oder sollte ich bis Januar 2027 warten und dann direkt ins neue Gefördertes Altersvorsorgedepot starten?
Die Sache ist: Mein aktueller Broker ist solide, aber nicht der billigste. Manche Neobroker kommen ja auf 0,05% oder sogar kostenlos. Aber wenn ich jetzt noch wechsele, muss ich ETFs ggfs. mit Verlust verkaufen (Marktlage ist gerade kritisch), zahle Transfergebühren und habe dann doppelte Arbeit mit Steuerbescheinigungen.
Andererseits: Wenn die Gebührenersparnis später im neuen Depot größer ist und ich vielleicht 30+ Jahre Altersvorsorge vor mir habe – könnte sich der Wechsel trotzdem lohnen?
Wer hat hier Erfahrungen? Wie habt ihr das bei euch entschieden? Gibt es schon Infos, welche Anbieter 2027 beim AVD besonders attraktiv werden?
Also aus meiner Perspektive als Projektmanager: Die Grundzulage von 50 Cent pro Euro ist für dich als Normalverdiener eigentlich so wertvoll, dass selbst 0,3% Gebühren beim neuen Depot sich immer noch lohnen würden, wenn der Rest passt. Sprich: Gebührenersparnis ist wichtig, aber nicht das wichtigste Kriterium. Schau dir lieber an, welche Anbieter 2027 die besten ETF-Auswahl + zuverlässige Förderabwicklung zusammenbringen. Das ist langfristig wertvoller als 0,15% sparen.