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Standarddepot vs. freie ETF-Auswahl: Was passt zu unserer Familie?

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Wolfgang52
Beiträge: 45
Themenstarter
(@wolfgang52)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#116]

Hallo zusammen, wir sind jetzt seit Januar dabei und ich merke langsam, dass ich eine grundsätzliche Entscheidung treffen muss. Unsere Situation: Ich sparen für mich selbst, meine Frau auch, und wir wollen beide die Kinderzulage für unsere zwei Kinder mitnehmen. Bei unserem Anbieter habe ich die Wahl zwischen dem Standarddepot mit vordefinierten ETF-Kombinationen oder der freien Auswahl. Das Standarddepot ist günstiger in den Gebühren und einfacher zu handhaben – perfekt eigentlich für jemanden wie mich, der sich lieber auf Familie und Beruf konzentriert.

Aber jetzt sehe ich bei anderen Anbietern, dass die ETF-Auswahl im Standarddepot teilweise sehr begrenzt ist. Einige bieten nur 3-4 Kombinationen an, andere deutlich mehr. Meine Frage: Lohnt sich der Aufwand einer freien ETF-Auswahl wirklich, oder ist das bei der Förderung eh egal? Hat jemand von euch erfahren, dass die Gebührenersparnis des Standarddepots die fehlende Flexibilität später bereut hat? Wie seht ihr das als Familie?


4 Antworten
Heinz B.
Beiträge: 7
(@h-bruckmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich überblicke das auch nicht vollständig, aber für die Beitragsproportionale Zulagenanrechnung – die ja für die Förderung entscheidend ist – sollte das Standarddepot eigentlich transparent funktionieren. Als Rentner mit Zeit habe ich mir da schon mehrere AltZertG-Dokumente angesehen. Die Grundzulage kommt ja sowieso nicht abhängig von deinen konkreten ETFs. Wenn die Gebühren im Standarddepot unter 0,5% liegen, würde ich das nehmen – das ist mittelfristig ein spürbarer Unterschied.


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Matthias K.
Beiträge: 15
(@matthias52)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Wichtig ist vor allem, dass der Anbieter die Förderung korrekt anrechnet – das beeinflusst am Ende deine Rendite stärker als die Wahl zwischen zwei ETF-Kombinationen.


Antwort
Thorsten B.
Beiträge: 0
(@t-bergmann46)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey Wolfgang, da ich noch ganz am Anfang bin mit 25 – wann startet die Förderung eigentlich richtig los? – frag ich mich gerade ähnliches. Für junge Menschen könnte doch die freie Auswahl interessant sein, um flexibel zu bleiben? Oder ist die Förderung so attraktiv, dass es egal ist, welche ETFs ich nehme?


Antwort
TomStock_99
Beiträge: 30
(@tomstock_99)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessant, dass du das fragst. Bei mir ist es andersherum – ich fahre seit 20 Jahren meine eigene ETF-Strategie und freue mich auf das neue Depot als Ergänzung. Für dich als Familie würde ich tatsächlich sagen: Standarddepot ist smart. Die Kostenersparnis über 30+ Jahre Sparphase ist nicht zu unterschätzen, und psychological macht es Sinn – du setzt es auf, vergisst es, und der Fokus bleibt auf Familie. Meine Erfahrung: Je weniger man anfängt herumzuschrauben, desto besser performen viele Depots. Schau dir nur an, wie wenig die individuelle Anbieter-Auswahl wirklich am Ende bringt, wenn man die Apps richtig nutzt.


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