Hallo zusammen,
ich verfolge die Entwicklung des neuen Altersvorsorgedepots 2027 jetzt schon eine Weile, auch für meine Enkel. Dabei frage ich mich immer wieder: Was ist denn mit den Gebührenstrukturen, die die Anbieter jetzt schon andeuten? Ich habe gehört, dass es große Unterschiede geben soll – manche Banken wollen 0,5% nehmen, andere deutlich weniger.
Mich interessiert konkret: Welche Anbieter haben denn schon transparent kommuniziert, wie ihre Depotgebühren ab 2027 aussehen werden? Und noch wichtiger – wenn ich das neue Depot dann für meine Enkel mit startet: Sind die Gebühren dann abhängig von den Garantieprodukten, die ich wähle? Ich möchte verstehen, wie sich die Riester-Reform da konkret auswirkt, und ob die Gebührenmodelle unterschiedlich sind, je nachdem, ob man ein Garantieprodukt nimmt oder flexiblere Lösungen.
Gibt es Erfahrungen, die ihr schon gemacht habt? Oder Infos von Anbietern, die ihr bekommen habt?
Hallo Heinz,
da bin ich voll bei dir – das ist genau die Frage, die mich auch umtreibt. Ich bin ja mit 45 wieder neu gestartet und möchte mir da keine teuren Gebühren aufhalsen. Ich habe mich durch ein paar Webinare gewühlt und bisher ist es eher nebelig. Die meisten Anbieter halten ihre konkreten Gebührenstrukturen noch ziemlich unter Verschluss.
Was ich aber mitgenommen habe: Es scheint Unterschiede zu geben zwischen Standard-ETF-Depots und zertifizierten Garantieprodukten nach AltZertG. Die Garantieprodukte sollen teilweise höhere Verwaltungskosten haben, weil der Anbieter ja garantieren muss. Aber wie hoch genau – da musste ich bisher immer irgendwie hin- und herrecherchieren.
Mein Tipp: Vielleicht lohnt sich jetzt schon, direkt bei den Anbietern nachzufragen, ob sie schon Gebührenmodelle kommunizieren. Bei meinen Gesprächen habe ich gemerkt, dass die deutlich transparenter werden, wenn man konkret nachhakt.
Super wichtige Frage! Ich habe mich damit auch schon beschäftigt, weil ich ja gleichzeitig mein erstes Eigenheim finanzieren will und natürlich schauen muss, dass meine Altersvorsorge nicht zu teuer wird.
Bei meinen Recherchen bin ich drauf gestoßen, dass einige Direktbanken deutlich günstiger sein sollen als klassische Filialbanken – da reden wir von 0,15-0,25% statt 0,5-0,8%. Der Unterschied ist über 30-40 Jahre wirklich erheblich! Aber du hast recht: Wie die genauen Gebühren beim Garantieprodukt funktionieren, ist noch nicht so klar kommuniziert. Ich vermute, dass die Zertifizierungsanforderungen die Sache auch beeinflussen.
Mein Plan ist, mir jetzt Dezember/Januar schon die finalen Gebührenmodelle durchzulesen, bevor ich meine Entscheidung treffe. Steuervorteile und niedrige Gebühren – das wär die optimale Kombination.
Also ehrlich gesagt bin ich bei dem Thema noch total überfordert. Mit 28 und gerade Berufseinsteigerbonus im Kopf... da denke ich noch nicht so viel über Gebühren nach. Aber jetzt wo du es fragst: Müssen denn die Gebühren ab 2027 gleich bleiben oder können die Anbieter die später noch ändern? Das wäre ja blöd, wenn man da reingeht und dann wird's plötzlich teuer 😅
Kurz gesagt: Viele Anbieter verstecken noch die Gebühreninfos. Würde an deiner Stelle direkt anrufen und nicht auf Webseiten verlassen.