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Depotgebühren 2026: Welcher Broker skaliert günstig für Mandanten?

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Andreas-Richter
Beiträge: 28
Themenstarter
(@andreas-richter)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#80]

Hallo zusammen,

als Steuerberater bereite ich meine Mandanten seit einigen Monaten auf das Altersvorsorgedepot 2027 vor. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage nach den realen Depotgebühren der verschiedenen Anbieter – nicht nur für 2027, sondern auch schon jetzt 2026 zum Vergleich.

Ich interessiere mich besonders für die Kostenstruktur unter dem Aspekt der Förderung: Wenn der Staat bis zu 160€ Zuschuss pro Jahr gewährt, muss ich meinen Mandanten ja auch aufzeigen, wie die Depotgebühren die tatsächliche Nettoförderung aufzehren. Viele Makler werben mit "kostenlos", aber dann kommen Transaktionsgebühren, ETF-Verwaltungsentgelte oder versteckte Margen beim Fondshandel.

Welche Anbieter fahrt ihr konkret für breitere ETF-Sparpläne (3–5 Positionen, monatlich 300–500€), und wo habt ihr die Gebührenauswirkung über ein Jahr hinweg wirklich transparent kalkuliert? Mich interessiert auch: Lohnt sich ein Anbieterwechsel 2026 schon jetzt, oder sollte man lieber Jan. 2027 warten?

Danke für eure Zahlen!


1 Antwort
Gerhard_1951
Beiträge: 71
(@gerhard_1951)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Schöne Frage, Andreas. Ich selbst fahre mit ETF-Sparplänen (Ausschüttung ist im Depot 2027 interessant wegen der Dynamik), und da sehe ich die breite Gebührenspanne wirklich: Comdirect 0%, Trade Republic 0,29%, aber dann kommen Fondsverwaltungsgebühren drauf – im Schnitt 0,15–0,25% TER. Beim Wechsel 2026 würde ich warten: Der Depotübertrag in die geförderte Version 2027 wird wahrscheinlich gebührenfrei sein, und dann hast du Clean-Slate für die Förderhistorie. Lieber ein paar Monate länger zahlen als Ablauf-Ungereimtheiten zu riskieren. Oder siehst du das anders bei deinen Mandanten?

Bei den Kinderzulagen übrigens – falls relevant für deine jüngeren Klienten – lohnt sich das frühe Einrichten auch wegen der mehrjährigen Aufbaurente.


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