Moin zusammen,
ich beschäftige mich jetzt seit 8 Jahren mit ETF-Sparplänen und habe mir ein solides Grundwissen über Depot-Strukturen und Kostenoptimierung aufgebaut. Ab 2027 nutze ich das neue Gefördertes Altersvorsorgedepot als zusätzliche Säule – das ist aber auch der Punkt, wo ich unsicher werde.
Meine Frage: Lohnt sich für die AVD 2027 ein Robo-Advisor-Modell, oder sollte ich lieber selbst Hand anlegen und die Struktur nach meinen Vorgaben bauen?
Bei den Robo-Advisorn locken die Anbieter mit automatisiertem Rebalancing, Tax-Loss-Harvesting und vordefiniert optimierten Portfolios – das klingt praktisch. Aber: Die Gebührenmodelle sind oft intransparent, und gerade bei der beitragsproportionalen Förderberechnung frag ich mich, ob ein Algorithmus das wirklich optimal abbildet oder ob ich da am Ende zu viel zahle.
Andererseits: Wenn ich es selbst mache (DIY), habe ich volle Kontrolle über die Kostenstruktur und kann die Förderung besser nachvollziehen. Braucht aber auch Zeit und Aufmerksamkeit.
Wie sind eure Erfahrungen? Welcher Ansatz für die neue Altersvorsorge – und warum?
Hi Marcus,
kurz gesagt: Ich bin 26 und versuche gerade das neue AltZertG zu verstehen – was bedeutet eigentlich 'beitragsproportional' genau? Klingt kompliziert. Ich bin irgendwie nicht so fit wie du bei Depot-Strukturen.
Bist du der Meinung, dass ein Robo-Advisor das für jemanden wie mich einfacher macht, oder macht der das genauso schwer verständlich? Hoffe hier auf Hilfe von erfahrenen Sparern. Hab vorhin auch das Rebalancing-Thread gelesen, bin aber nicht schlauer geworden.