Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt seit drei Jahren intensiv mit dem kommenden Altersvorsorgedepot und habe mich bisher hauptsächlich mit Zeitrenten-Modellen und den staatlichen Standarddepot-Strategien auseinandergesetzt. Aber je näher 2027 rückt, desto mehr stellt sich mir eine grundsätzliche Frage zur praktischen Umsetzung.
Viele Anbieter werben ja mit "flexibler ETF-Auswahl" beim geförderten Depot, aber ich frage mich: Wie weit geht diese Flexibilität wirklich? Ist man beim Standarddepot tatsächlich an vordefinierte ETF-Listen gebunden, oder kann man später noch umschichten? Und falls man sich gegen das Standarddepot entscheidet und lieber einzelne ETFs selbst wählt – wie unterscheiden sich die Anbieter da in ihren Gebühren und ihrer Benutzerfreundlichkeit?
Mich interessiert besonders, wie diese Flexibilität in der Realität funktioniert. Habt ihr schon Tests gemacht oder erste Erfahrungen mit einzelnen Anbietern gesammelt, wie flexibel sie bei der ETF-Auswahl wirklich sind? Und spielt es eine Rolle, ob man als Berufseinsteiger mit dem Berufseinsteigerbonus startet oder später einsteigt?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Ich sehe das aus einer etwas anderen Perspektive – mit drei Kindern interessiert mich vor allem, wie die Kinderzulage mit der ETF-Auswahl interagiert. Bei meinen Tests hat sich gezeigt: Die größeren Banken sind flexibler, aber auch teurer. Kleinere spezialisierte Anbieter sind oft günstiger, aber nerviger beim Support. Der Berufseinsteigerbonus ist unabhängig davon, also das würde ich nicht übergewichten.