Hallo zusammen,
ich bin dabei, für meine drei Kinder ins neue Altersvorsorgedepot zu sparen, und möchte die Kinderzulage mitnehmen. Was mich aber skeptisch macht: Die ganzen Versprechungen der Politik klingen zu schön. Die Tücken stecken erfahrungsgemäß im Kleingedruckten des AltZertG.
Meine konkrete Frage: Welche Broker bieten ab Januar 2027 überhaupt zertifizierte Altersvorsorgeprodukte an, die die strengen Anforderungen des neuen Gesetzes erfüllen? Und – noch wichtiger – unter welchen genauen Bedingungen wird die Kinderzulage tatsächlich ausgezahlt? Wer gilt als förderberechtigte Person? Muss ich spezielle Nachweise erbringen?
Ich möchte keine bösen Überraschungen erleben, wenn ich 2027 einen Vertrag abschließe und dann feststelle, dass meine Kinder doch nicht förderbar sind oder die Zulage an irgendwelche versteckten Bedingungen geknüpft ist.
Wer hat da schon konkrete Informationen von Brokern erhalten oder sich intensiver mit den Zertifizierungsanforderungen befasst?
Danke für eure Erfahrungen!
Ich finde deine Frage wichtig! Als Rentner mit viel Zeit habe ich mich gerade intensiv ins AltZertG eingelesen – die beitragsproportionale Zulageberechnung ist wirklich knifflig.
Bei der Kinderzulage muss man unterscheiden: Es gibt die Grundzulage UND zusätzliche Zulagen je nach Einkommen und Beitrag. Die genaue Berechnung hängt von mehreren Faktoren ab. Besonders wichtig: Du musst die Einkommensgrenzen kennen – wer zu viel verdient, bekommt gekürzte oder gar keine Zulage.
Mein Tipp: Besorge dir direkt die Richtlinien vom Bundesministerium. Und ja, es gibt Nachweispflichten – meist über Steuererklärung oder Bescheinigungen vom Arbeitgeber.
Markus, ich verstehe deine Sorge um die Zertifizierung und die genauen Voraussetzungen. Hast du schon versucht, direkt bei den etablierten Direktbrokern nachzufragen? Bei der Gelegenheit könntest du auch gleich fragen, wie sie mit dem Thema Kinderzulage umgehen und welche Dokumente man braucht. Manche Broker bieten ja auch Infoveranstaltungen an – vielleicht gibt es so was schon vor Jan. 2027?
Gute Frage, Markus. Ich interessiere mich auch dafür, wie Geringverdiener von der neuen Förderung profitieren. Die Kinderzulage könnte für Familien mit kleineren Einkommen ja durchaus relevant sein.
Was ich bisher verstanden habe: Die Broker müssen zertifiziert sein – das macht aber nicht jeder. Mittelbar förderbar sind auch Personen über ihre Partner. Das könnte für deine Situation relevant sein, je nachdem wie es bei dir aussieht.
Ich würde dir raten, die Förderbestimmungen genau zu studieren, bevor du dich auf einen Broker festlegst.
Das ist wirklich die entscheidende Frage für 2027. Ich bin auch dabei, meine Riester-Police aufzulösen und ins neue Depot zu wechseln, deshalb interessiert mich brennend, welche Broker das zertifiziert anbieten werden. Die Sonderausgabenabzüge und die Förderung sind ja der ganze Grund, überhaupt Geld reinzustecken – wenn die Zertifizierung nicht stimmt oder die Zulage nicht anerkannt wird, ist es sinnlos.
Deine Frage zur Förderberechtigung ist zentral. Ich vermute, dass die Broker da eine detaillierte Checkliste beim Onboarding machen werden – ähnlich wie bei Robo-Advisorn. Aber ob alle Broker bis Jan. zertifiziert sind? Eher fraglich.