Seite wählen

Mindestanlagesummen...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Mindestanlagesummen beim Altersvorsorgedepot 2027 – wer hat den Überblick?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
1 Ansichten
Sabine91
Beiträge: 23
Themenstarter
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#47]

Hallo zusammen,

nachdem ich mich jetzt seit ein paar Wochen durch diverse Broker-Webseiten gewühlt habe, bin ich ehrlich gesagt ein bisschen ratlos. Ich versuche gerade die Mindestanlagesummen für das neue Altersvorsorgedepot 2027 zu vergleichen, aber die Informationen sind überall anders dargestellt und man findet das nie direkt auf den ersten Blick.

Bei manchen Brokern steht was von 25 Euro Mindest-Sparrate im Monat, bei anderen wiederum lese ich von 50 Euro oder sogar einmalig 500 Euro als Einstiegsanlage. Ich frage mich, ob das später wirklich als Zulassungskriterium gilt oder ob das eher die interne Sparplan-Untergrenze ist – also eine Entscheidung des Anbieters und nicht verpflichtend.

Konkret interessiert mich:
- Gibt es gesetzlich eine Mindestanlage fürs Altersvorsorgedepot 2027 oder ist das wirklich komplett Broker-abhängig?
- Kennt jemand Anbieter, die besonders niedrige Einstiegshürden haben? Gerade für jemanden, der vielleicht nicht sofort monatlich viel einzahlen kann?
- Wie verhält sich das mit der staatlichen Zulage – gilt die auch, wenn man z.B. nur 10 oder 15 Euro im Monat anspart?

Ich frage das, weil ich im Herbst eigentlich starten will, sobald die Produkte live gehen, und jetzt im Sommer schon mal alles vorbereiten möchte. Danke schon mal!


2 Antworten
VorsorgeNeuling
Beiträge: 19
(@vorsorgeneuling)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich bin auch noch ziemlicher Einsteiger was das alles angeht (hab dazu schon hier gefragt), aber die Unterscheidung die Lisa oben macht finde ich sehr hilfreich – also Zulage-Regelung vs. Broker-Untergrenze, das hab ich vorher auch durcheinander geworfen.

Was ich ergänzen kann: Ich glaube die staatliche Grundzulage soll laut Reformgesetz auch bei sehr kleinen Beträgen anteilig funktionieren. Heißt, du kriegst nicht die volle Zulage wenn du wenig einzahlst, aber du kriegst auch nicht gar nichts. Bin mir da aber nicht 100% sicher, bin kein Experte. Vielleicht kann jemand mit mehr Ahnung das bestätigen?


Antwort
Lisa-Weber
Beiträge: 30
(@lisa-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gute Frage, die ich mir ehrlich gesagt auch schon gestellt habe! Ich hab mich im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf 2027 viel mit digitalen Tools beschäftigt (dazu hab ich auch mal was im Tools-Thread geschrieben), und dabei ist mir aufgefallen, dass die Mindestbeträge tatsächlich Anbieter-Sache sind – nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand gibt es im Altersvorsorgereformgesetz keine fixe Mindestanlagesumme für Sparer. Was geregelt ist: Für die volle staatliche Zulage braucht man einen bestimmten Prozentsatz des Einkommens als Eigenbeitrag. Wie hoch die absolute Summe dabei ist, hängt also vom Einkommen ab – und ob 10 Euro reichen, hängt davon ab, was du verdienst.

Für die Sparplan-Untergrenze entscheiden tatsächlich die Anbieter selbst. Neobroker tendieren hier zu niedrigeren Hürden (manche starten bei 1 Euro/Monat), klassische Filialbanken eher bei 25-50 Euro. Aber das sind Zahlen von 2026, die sich bis zum Start noch ändern können. Würde empfehlen, die Preisverzeichnisse im Herbst nochmal genau zu checken, bevor du dich festlegst.


Antwort
Teilen: