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Verwaltungskosten beim Altersvorsorgedepot 2027: Wo zahlt man am wenigsten?

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Markus_K_1974
Beiträge: 7
Themenstarter
(@markus_k_1974)
Active Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen
[#41]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon länger intensiv mit ETF-basierter Altersvorsorge und verfolge die Entwicklungen rund um das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 sehr genau. Die beitragsproportionale Förderung im Standarddepot hat mich wirklich überzeugt – ich plane, früh einzusteigen und meine bisherige ETF-Strategie entsprechend anzupassen.

Nachdem ich in den letzten Wochen (zwischen Urlaubsplanung und dem ganzen Sommerkram) angefangen habe, verschiedene potenzielle Anbieter zu vergleichen, frage ich mich vor allem: Wo liegen die tatsächlichen Verwaltungskosten im Detail? Bei klassischen ETF-Depots kenne ich die Kostenstruktur gut – Ordergebühren, Depotgebühren, TER des ETF. Beim neuen Altersvorsorgedepot kommen ja möglicherweise zusätzliche Verwaltungsgebühren durch die staatliche Förderstruktur hinzu, zumindest interpretiere ich das so aus dem, was ich bisher gelesen habe.

Mich interessiert konkret: Haben Neobroker wie Trade Republic oder Scalable hier strukturelle Kostenvorteile gegenüber klassischen Direktbanken? Und gibt es irgendwelche "versteckten" Posten, die man beim ersten Blick auf die Preislisten übersieht – zum Beispiel bei der Abwicklung der Förderung oder bei der späteren Verrentung?

Bin gespannt auf eure Einschätzungen, gerade von denen, die sich das schon systematisch angeschaut haben.


1 Antwort
Depot-Pro28
Beiträge: 37
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich hab mich damit in den letzten Monaten wirklich systematisch auseinandergesetzt, weil mich als Projektmanager halt diese Gesamtkostenbetrachtung nicht loslässt.

Was ich bisher rausgefunden hab: Die eigentliche Verwaltungsstruktur für das Altersvorsorgedepot liegt ja noch nicht final fest – also konkrete Preislisten der Anbieter gibt's Stand jetzt schlicht noch nicht. Aber die Tendenz ist schon absehbar. Neobroker haben strukturell weniger Overhead, das sollte sich in geringeren Basisgebühren niederschlagen. Spannend wird aber tatsächlich die Abwicklung der Förderanträge und vor allem die spätere Verrentungsphase – da vermute ich, dass klassische Anbieter mit Versicherungslizenz erstmal im Vorteil sind, weil sie die Infrastruktur schon haben.

Was mich persönlich noch beschäftigt: Für mich als Normalverdiener ist die 50-Cent-Förderung pro eingezahltem Euro natürlich attraktiv. Aber wenn da hintenraus bei der Verrentung Kosten auflaufen, die man jetzt noch nicht sieht, kann das die Effektivrendite deutlich drücken. Genau das würde ich nicht aus den Augen verlieren beim Anbietervergleich.


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