Hey Leute,
ich bin IT-ler, also eigentlich gewohnt, Dinge systematisch zu durchleuchten – aber bei den Effektivkosten verschiedener Broker für das neue Altersvorsorgedepot 2027 stoße ich echt an meine Grenzen. Das liegt nicht an mangelndem Verständnis, sondern daran, dass die Anbieter das offenbar nicht wirklich transparent kommunizieren wollen.
Mir geht es konkret um folgendes: Ich möchte vor dem Start 2027 einen soliden Broker auswählen, bei dem ich den Berufseinsteigerbonus (200€) mitnehmen kann und gleichzeitig die laufenden Kosten so gering halte, dass die staatliche Förderung nicht durch Gebühren wieder aufgefressen wird. Als jemand, der nach Feierabend nicht stundenlang Dokumente vergleichen will, such ich eigentlich eine klare Kennzahl – eben die Effektivkostenquote.
Problem: Manche Broker nennen nur die ETF-TER, andere addieren noch Depotgebühren oder Sparplanausführungskosten, und wieder andere haben Klauseln im Kleingedruckten. Ich hab schon versucht, die Angebote direkt zu vergleichen, aber ohne einheitliches Format ist das fast unmöglich.
Fragen:
- Wo habt ihr verlässliche Vergleichstools oder -quellen gefunden für die Effektivkosten beim neuen Altersvorsorgedepot?
- Gibt es eine gesetzliche Pflicht zur einheitlichen Effektivkostenangabe für das Altersvorsorgedepot 2027?
- Hat jemand schon konkrete Erfahrungen gesammelt, welche Anbieter hier wirklich transparent sind?
Bin für jeden Hinweis dankbar. LG Mike
Kurze Ergänzung von mir: Ich teste gerade verschiedene Standarddepot-Optionen und hab festgestellt, dass die Effektivkostengrenze im neuen System regulatorisch gedeckelt sein soll. Aber wie hoch genau und ob das alle Kostenarten einschließt, ist noch nicht für jeden Anbieter klar kommuniziert. Im Standarddepot-Vergleich-Thread hab ich dazu schon einiges gesammelt – lohnt sich vielleicht als Ergänzung zu deiner Recherche, Mike.