Hallo zusammen, ich bin 28 und möchte ab Januar 2027 mit dem Standarddepot starten. Mir ist klar, dass es die Grundzulage gibt, aber ich verstehe nicht so richtig, wie die verschiedenen Gebühren damit zusammenhängen.
Meine Fragen: Wenn ich z.B. 100 Euro im Monat einzahle und die Grundzulage bekomme – wie viel geht dann für Depotgebühren, Verwaltungskosten oder sonstige Gebühren ab? Ist es besser, zu einer Filialbank zu gehen oder lieber zu einem Direktbroker? Und der Berufseinsteigerbonus – wie wirkt der sich aus? Baut der auf die Grundzulage auf oder ist das eine Alternative?
Ich möchte ungefähr wissen, wie viel netto bei mir ankommt, bevor ich mich anmelde. Gibt es einen einfachen Weg, das zu berechnen, oder muss ich bei jedem Anbieter einzeln nachfragen?
Danke schonmal für eure Hilfe!
Hi Julia, gute Frage – viele denken, die Förderung macht alles wett, aber so einfach ist es nicht. Aus meiner Erfahrung mit den Vorbereitungen: Die Grundzulage fließt separat rein und wird von den Gebühren nicht automatisch abgezogen. Du zahlst deine 100 Euro, bekommst ca. 20 Euro Grundzulage dazu (4% Zuschuss), aber Depotgebühren und Verwaltungskosten gehen vom ganzen Depot ab – also von Einzahlungen plus Förderung zusammen.
Beim Standarddepot ist es meist transparenter als bei Versicherern: Direktbroker haben oft 0 Euro Depotgebühren, Filialbanken eher 1–3 Euro monatlich. Der Berufseinsteigerbonus (250 Euro einmalig für unter 25-Jährige, glaube ich) ist zusätzlich zur Grundzulage – nicht statt. Mein Tipp: Vergleich von zwei, drei Anbietern Effektivkosten-Beispiele anfordern. Dann siehst du schwarz auf weiß, was übrig bleibt. Hab das auch in meinem älteren Thread Grundzulage vs. Steuerabzug versucht zu klären.