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Förderung versus Depotgebühren: Rechnet sich das für meine Enkel?

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Walter S.
Beiträge: 37
Themenstarter
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#123]

Hallo zusammen,

als Pensionär beschäftige ich mich intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 – vor allem deshalb, weil ich für meine beiden Enkel die optimalen Startbedingungen schaffen möchte. Ich habe verstanden, dass es Grundzulagen und Kinderzulagen gibt, aber jetzt stellt sich mir eine praktische Frage, bei der ich einfach nicht weiterkommen:

Wie sieht die Rechnung aus, wenn ich konkrete Depotgebühren einrechne? Sagen wir, ein Kind startet 2027 mit einem Sparplan von monatlich 50 Euro. Die Grundzulage von 70 Euro klingt attraktiv – aber wenn der Broker dann 0,3% Gebühren nimmt oder es versteckte Transaktionskosten gibt: Wie viel bleibt netto wirklich von der Förderung übrig?

Gibt es einen systematischen Weg, das durchzurechnen, bevor ich meine Enkel zu einem bestimmten Anbieter anmelde? Oder sollte ich da einfach zu meiner Hausbank gehen und die rechnen mir das vor?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

Walter


2 Antworten
Markus B.
Beiträge: 23
(@markus88)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist genau der Punkt, den die Banken gerne umgehen, Walter – aber es lohnt sich, da nachzufassen.

Wenn ich das richtig durchdringe: Bei 50 Euro monatlich (600 Euro/Jahr) bekommst du die 70 Euro Grundzulage + maximal 300 Euro Kinderzulage – das sind zusammen 370 Euro. Wenn die Gebühren auf dem durchschnittlichen Depotvolumen mehr als 3–4% pro Jahr ausmachen, wird es dünn.

Ein konkreter Vergleich: ETF-Sparplan 0,1% Depotgebühr kostet dich im Jahr bei wachsendem Depot kaum was. Eine klassische Versicherungspolice mit 2% laufenden Kosten? Das ist eine ganz andere Geschichte. Ich nutze inzwischen zur Vorbereitung die Effektivkosten-Rechner – vielleicht findet man da ja schon erste Vorversionen online. Deine Hausbank sollte dir das definitiv durchrechnen können.


Antwort
Markus F.
Beiträge: 35
(@depotdaddy42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Walter,

genau diese Frage stellt sich mir auch laufend. Ich habe angefangen, die verschiedenen Rechner der Anbieter zu nutzen – manche bieten da inzwischen Tools an, wo man direkt Grundzulage, Kinderzulage und Gebühren eingeben kann. Das Problem: Jeder Broker rechnet anders, und bei manchen Versicherern ist überhaupt nicht transparent, wo die Kosten versteckt sind.

Meine Erfahrung: Bei Kindern mit 50 Euro monatlich solltest du mindestens auf unter 0,2% Gebühren achten, sonst frisst das die Förderung real auf. Ich vergleiche gerade auch, ob ein Versicherungsmantel sinnvoller ist oder ein reines ETF-Depot – da spielen die Gebührenstrukturen ganz unterschiedlich rein. Hast du schon mit deiner Hausbank konkrete Zahlen bekommen?


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