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Robo-Advisor für AVD 2027: Macht das Sinn mit Ennahmeplan?

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Lisa-Weber
Beiträge: 49
Themenstarter
(@lisa-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#143]

Hallo zusammen, ich bin noch relativ neu hier und versuche mich in das ganze Thema einzuarbeiten. Nach dem Riester-Aus bin ich auf der Suche nach einer guten Alternative für die private Altersvorsorge.

Meine Frage: Würde ein Robo-Advisor beim neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 für mich sinnvoll sein? Ich arbeite als Grafikdesignerin und verdiene nicht mega viel, daher ist mir wichtig, dass ich die Förderung vollständig mitnehme und nicht durch hohe Gebühren aufgezehrt wird.

Vor allem interessiert mich: Wie funktioniert das später mit einem Entnahmeplan, wenn ich in Rente gehe? Kann ich bei einem Robo-Advisor einfach anfangen, regelmäßig Geld herauszunehmen, oder gibt es da Besonderheiten beim Standarddepot zu beachten? Und sind die Gebühren von Robo-Advisoren nicht zu hoch für die Förderung, die ich bekomme?

Vielleicht kann jemand mit Erfahrung mir hier weiterhelfen – vielen Dank!


1 Antwort
W.Hartmann
Beiträge: 52
(@w-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Liebe Lisa,

da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich verfol­ge die Entwicklung schon länger und habe mir auch die Hybrid-Strategien angeschaut.

Das Problem mit Robo-Advisoren beim AVD ist ehrlich gesagt: Die Gebühren fressen dir bei kleineren Summen die Förderung auf. Ein guter Robo kostet meist 0,5–1%, dazu kommen noch die ETF-Gebühren. Bei deinem Budget als Berufseinsteigerin wird das schwierig.

Beim Entnahmeplan später ist wichtig: Das funktioniert theoretisch bei jedem Anbieter, aber Robo-Advisor sind eher auf die Sparphase ausgerichtet. Für die Entnahmephase brauchst du dann meist eine separate Planung – und da verlierst du den Vorteil der automatisierten Verwaltung.

Mein Rat: Schau dir zuerst das Standarddepot mit ETF-Sparplänen an, die sind kosteneffizienter. Die volle Förderung mitnehmen ist bei dir definitiv die Priorität.


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