Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren mit Effektivkosten und möchte beim Altersvorsorgedepot 2027 wirklich genau hinschauen. Jetzt stellt sich mir aber eine praktische Frage: Falls ich später merke, dass ein anderer Anbieter deutlich günstiger ist – wie läuft ein Depotübertrag ab?
Mich interessiert konkret:
- Gehen dabei die Förderbestandteile verloren oder bleiben sie erhalten?
- Welche Gebühren fallen bei In- und Auszug an?
- Muss ich mit Verzögerungen bei der Auszahlung von Förderzulagen rechnen?
- Macht es einen Unterschied, ob ich zwischen zwei Brokern, oder von einer Versicherung zu einem Broker wechsle?
Ich bin mir bewusst, dass das neue System ab 2027 startet und wir alle noch lernen werden. Aber genau das ist ja der Sinn – jetzt schon die Fallstricke verstehen, damit man später nicht böse überrascht wird. Hat jemand von euch bereits konkrete Informationen von seinen Brokern bekommen, wie die einen Übertrag abwickeln wollen?
Aus FinTech-Perspektive: Das wird sich wahrscheinlich über standardisierte Schnittstellendefinitionen regeln, die BaFin und ZfA vorgeben. Die Broker müssen ja ein Übertragungsformat definieren, das Förderhistorie und Bestände korrekt mappt. Ich tippe darauf, dass das ab Mitte 2027 in den AGB verfügbar ist. Für jetzt würde ich vorher konkret anfragen.
Die Frage ist technisch interessant. Bei klassischen Depotüberträgen gibt es ja das Führungswechsel-Verfahren, wo die Positionen mit ihrer Historie mitgehen. Ich vermute, dass das AVD 2027 ähnlich funktionieren wird, aber die zentrale Stelle muss ja auch die Förderhistorie tracken. Das wird auf Broker-Seite vermutlich eine API-Integration zur ZfA erfordern. Hast du die AGBs der geplanten Anbieter schon gecheckt, ob da was drinsteht?