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Gebührenvergleich beim AVD: Wo verstecken sich die echten Kosten?

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Andreas-Richter
Beiträge: 28
Themenstarter
(@andreas-richter)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#113]

Hallo zusammen,

ich bereite meine Mandanten derzeit auf die Nutzung des neuen Altersvorsorgedepots ab Januar 2027 vor und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die ich bislang nicht vollständig geklärt bekomme:

Beim Kostenvergleich zwischen verschiedenen Anbietern sehe ich Bruttoverwaltungsgebühren, Depotgebühren, ggf. Transaktionskosten – aber wie wirkt sich das konkret auf die Förderung aus? Speziell interessiert mich: Wenn ein günstiger Neobroker mit niedrigen laufenden Kosten eine große Chance darstellt, wie sieht es mit versteckten Kosten bei Sparplanausführung aus? Und wie kalkuliere ich die reale Verzinsung nach Kosten gegen die Zinswende ein?

Auch eine zweite Frage: Einige Versicherungsmantel-Produkte werben mit "kostenfreien Umschichtungen" – wie vergleiche ich das ehrlich mit einem reinen ETF-Depot, wo ich selbst selektiv eingreife?

Hat jemand von euch eine systematische Checkliste, wie man da wirklich Äpfel mit Äpfeln vergleicht – ohne Marketing-Nebel?


2 Antworten
Sarah K.
Beiträge: 11
(@sarahkoch)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin gerade selbst dabei meine erste Anlage zu planen und das hat mir echt geholfen, dass ich die versteckten Kosten sehe. Bei meiner Recherche für klassische Versicherungen habe ich festgestellt: die werben mit "kostenfreien Umschichtungen", aber das ist nur eine Umverteilung im gleichen Mantel. Ein echter Wechsel zu anderem Anbieter kostet dennoch. Beim AVD 2027 würde ich wohl lieber flexibel mit ETF starten und später überlegen.


Antwort
Markus F.
Beiträge: 0
(@markus_1965)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Andreas, in 25 Jahren Finanzbranche sag ich dir: Der größte Fehler ist, nur auf die Jahresgebühr zu schauen. Manche Versicherer haben 0,5% Verwaltungskosten, aber die Garantie zahlt sich nur im Niedrigzins aus – wir sehen gerade die Zinswende. Bei Brokern ist es umgekehrt: 0,1% Depotgebühr, aber wenn der Sparplan täglich kostet, wird's teuer.

Für deine Mandanten würde ich empfehlen: ETF-Sparplan beim günstigen Broker, ab Auszahlungsphase dann ggf. eine kleine Fondspolice für die Garantiekomponente. So kombiniert man Flexibilität und Sicherheit – und die Förderung zieht überall mit.


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