Moin zusammen, ich bin jetzt seit 25 Jahren in der Immobilienbranche tätig und beschäftige mich intensiv mit dem neuen Depot ab 2027. Eine Frage treibt mich um, bei der ich gerne eure Perspektive hätte.
Beim Altersvorsorgedepot gibt es ja bekanntlich zwei Wege zur Förderung: die Grundzulage und der Steuerabzug als Sonderausgabe. Für meine Situation (gut verdienender Unternehmer, aber eben auch mit entsprechendem Steuersatz) stellt sich mir konkret: Soll ich mich bewusst für die Grundzulage entscheiden und dafür die Steuerförderung fahren lassen – oder umgekehrt?
Ich verstehe die Mechanik grundsätzlich: Die Grundzulage ist eine direkte Zahlung, der Steuerabzug wirkt sich auf meine Steuererklärung aus. Aber in welcher Situation lohnt sich welcher Weg wirklich? Gibt es da Schwellwerte beim Einkommen, Depotgröße oder Laufzeit, die den Unterschied machen?
Hat jemand von euch da schon konkrete Szenarien durchgerechnet? Würde mich freuen über praktische Tipps.
Das ist tatsächlich eine der spannendsten Optimierungsfragen zum AVD. Ich habe dazu eine detaillierte Analyse gemacht: Bei Einkommen über ca. 60.000€ brutto schlägt der Steuerabzug die Grundzulage in den meisten Fällen, einfach weil dein marginaler Steuersatz höher ist als die relative Zulagenquote. Bei niedrigerem Einkommen ist die garantierte Grundzulage oft sicherer. Wichtig: Du kannst beides kombinieren bis zur Fördergrenze – es geht um die bewusste Gestaltung. Hast du deine aktuelle Steuerlast grob im Blick?
Steuerabzug.
Hier muss ich ehrlich sagen: Die meisten Anbieter verkaufen das so dar, als wäre die Grundzulage das strahlende Geschenk. Dabei ist sie oft weniger wert als ein echtes Steuerersparnis bei höherem Einkommen. Mein Verdacht ist, dass die Zulage einfach einfacher zu kommunizieren ist. Schau dir deine letzten drei Steuererklärungen an, rechne deinen durchschnittlichen Grenzsteuersatz aus – dann hast du deine Antwort. Keine Magie nötig.