Hallo zusammen,
ich plane, für meine zehnjährige Tochter bereits jetzt ein Altersvorsorgedepot ab 2027 zu eröffnen – gewissermaßen als frühzeitige Vermögensaufbau-Strategie. Die Gedanke ist, mit kleinen monatlichen Sparplänen ETFs zu besparen und so den Langzeithorizont maximal zu nutzen.
Aber: Gelten für ein Depot mit Minderjährigem als Begünstigten eigentlich genau die gleichen Produktregeln wie für Erwachsene? Ich frage mich, ob es da Unterschiede bei den zulässigen Anlageformen gibt – zum Beispiel ob nur konservativere Produkte erlaubt sind oder ob die volle ETF-Breite verfügbar ist. Und: Ändert sich etwas, wenn das Kind volljährig wird und das Depot übernimmt?
Hat jemand dazu bereits konkrete Informationen oder plant das ähnlich? Würde mich über praktische Hinweise freuen.
Gute Frage, Markus. Soweit ich das bisher verstanden habe, sollten die Produktregeln für Minderjährige und Erwachsene identisch sein – das Depot selbst ist ja altersagnostisch konzipiert. Die Zertifizierungspflicht und die Produktwahl-Kriterien gelten unabhängig vom Alter des Sparers.
Was mich aber interessieren würde: Wer ist beim Depot für die Zehnjährige als Kontoinhaber eingetragen? Du als Vertreter, oder das Kind selbst? Das könnte ausschlaggebend sein für die praktische Handhabung bei Anbieterwechsel später. Hast du dich schon mit konkreten Anbietern abgestimmt, wie die das handhaben?