Hallo zusammen,
ice beschäftige mich gerade intensiv damit, wie sich die Produktregeln des neuen Altersvorsorgedepots 2027 vom klassischen Riester-Vertrag unterscheiden – speziell beim Thema beitragsproportionale Förderung und Grundzulage. Meine Frau hat noch einen älteren Riester-Vertrag laufen, und ich frage mich, ob es für sie sinnvoll ist, 2027 zu wechseln oder dabeizubleiben.
Was ich verstanden habe: Beim AVD 2027 gibt es die beitragsproportionale Zulageberechnung nach dem AltZertG, was angeblich flexibler sein soll. Bei Riester war die Grundzulage doch immer fix, oder? Und wie ist das mit den Produktanforderungen – darf man beim neuen Depot wirklich mehr Flexibilität bei der Geldanlage haben als bei klassischen Riester-Verträgen?
Mich interessiert auch: Gelten die Zertifizierungspflichten nach AltZertG für beide Produkte gleich, oder gibt es da echte Unterschiede? Kann man die Effektivkosten überhaupt fair vergleichen?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Das ist eine gute Frage, Heinz. Also: Bei Riester ist die Grundzulage wirklich fix – 175 Euro im Jahr für jeden Berechtigten, egal wie viel man einzahlt. Beim AVD 2027 funktioniert das anders mit dieser beitragsproportionalen Berechnung.
Nach meinem Verständnis des AltZertG hängt die Förderung jetzt stärker davon ab, was man tatsächlich einzahlt. Das kann für deine Frau interessant sein, wenn sie weniger als früher sparen kann – dann wird die Quote anders berechnet. Aber ehrlich: Ob das unterm Strich besser ist, muss man durchrechnen.
Bei den Produktanforderungen denke ich: Ja, das AVD 2027 erlaubt mehr – ETF-Auswahl statt nur versicherter Garantieprodukte. Das kostet aber auch weniger, falls der Anbieter gut ist. Die AltZertG-Anforderungen sind schärfer geworden, also nicht unbedingt weniger Kontrolle.
Wie lange läuft denn ihr Riester noch? Wenn kurz vor Auszahlung, würde ich wechseln eher meiden.