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Depotübertrag zu anderem Anbieter: Wie funktioniert das mit Versicherungsprodukten?

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Janet D.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@janet887)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#156]

Hallo zusammen,

ich setze mich gerade intensiv mit den Produktregeln des neuen Altersvorsorgedepots auseinander und habe eine konkrete Frage zum Thema Anbieterwechsel.

Ich plane, ab 2027 mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu starten – nicht nur ETFs, sondern gezielt ein Versicherungsprodukt mit klassischer Vorsorgekomponente. Jetzt frage ich mich: Was passiert eigentlich, wenn ich nach ein paar Jahren zu einem anderen Anbieter wechseln möchte? Kann ich das Depot 1:1 mitnehmen?

Mich interessiert speziell:
- Wie läuft die technische Übertragung bei Versicherungsprodukten ab? Funktioniert das genauso wie bei reinen ETF-Depots?
- Gehen dabei Förderbestandteile oder Zulagen verloren?
- Fallen Gebühren oder Übergangskosten an?
- Kann ich die bereits erhaltene Zulage mitnehmen oder wird die bei Wechsel neutralisiert?

Ich möchte mich einfach frühzeitig informieren, bevor ich mich festlege. Danke für Hinweise!


1 Antwort
Michael B.
Beiträge: 0
(@michael-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Janet! Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit diesen praktischen Fragen und habe da auch noch nicht überall klare Antworten gefunden. Beim Wechsel sollte das Depot selbst übertragbar sein – das ist eine Kernregel der Reform. Bei Versicherungsprodukten ist es aber tatsächlich komplizierter als bei reinen ETFs. Die fondsgebundene Rentenversicherung bleibt meist an den Versicherer gebunden, d.h. du zahlst zwar ins AVD ein, aber bei einem echten Anbieter-Wechsel muss die Police oft stehen gelassen werden. Zulagen und Förderung sollten mitgenommen werden können, aber die genauen Abläufe sind noch nicht vollständig transparent dokumentiert. Ich würde empfehlen, das mit deinem zukünftigen Anbieter vor Vertragsabschluss konkret klären – die sollten dir ein schriftliches Merkblatt dazu geben können. Hast du hier schon bei konkreten Versicherern nachgefragt?


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