Hey zusammen, ich bin 26 und möchte ab 2027 ordentlich mit dem neuen Altersvorsorgedepot durchstarten. Mir geht's dabei vor allem um die Frühstart-Rente – mit 40 Jahren anfangen zu entnehmen klingt genial für meine Generation.
Aber ehrlich gesagt bin ich verwirrt bei den ganzen Förderungen. Der Berufseinsteigerbonus, die beitragsproportionale Grundzulage, die Riester-Reform... wie hängt das alles zusammen? Und vor allem: Lohnt sich das wirklich wirtschaftlich, oder zahle ich am Ende mehr Gebühren an die Bank, als ich an Förderung bekomme?
Ich verdiene aktuell gut 45k brutto, habe aber noch keine große Sparquote. Sollte ich eher bei meiner Bank anfangen (die kennen mich wenigstens) oder direkt zu einem günstigen Broker gehen? Und wie viel Geld muss ich monatlich mindestens einzahlen, damit die Förderung nicht aufgefressen wird?
Danke für hilfreiche Antworten!
Max, gute Frage! Ich beschäftige mich viel mit der beitragsproportionalen Grundzulage – auch für meine Enkel relevant. Was mich bei deinem Fall interessiert: Die Frühstart-Rente funktioniert ja nur, wenn du wirklich früh anfängst und kontinuierlich einzahlst. Der Berufseinsteigerbonus ist da ein Anreiz, aber nur im ersten Jahr nach Berufsstart.
Zu deinen 45k: Bei einer soliden monatlichen Quote (sagen wir 200-300€) sollte die Förderung tatsächlich nicht durch Gebühren aufgefressen werden – vorausgesetzt, du wählst einen Anbieter mit moderaten Kosten. Zur Hausbank vs. Broker: Das kommt auf die Gebührenstruktur an. Viele Filialbanken haben versteckte Ausgabeaufschläge. Schau dir mal die Effektivkosten an, nicht nur die Depotgebühr. Die Riester-Reform ändert da 2027 auch noch einiges – es wird flexibler. Kannst du da präzisieren, wie viel monatlich realistisch für dich passt?