Minijob + Projekt-C...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Minijob + Projekt-Consulting: Rentenlücken durch Statuswechsel?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
13 Ansichten
S.Bergmann
Beiträge: 54
Themenstarter
(@s-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#154]

Hallo zusammen,

ich bin als Projektmanager angestellt, verdiene aber daneben noch was über freie Projekte dazu – so 300-400€ monatlich im Schnitt, schwankend. Manche Monate mehr, manche weniger.

Meine Frage: Wenn ich diese freien Einkünfte nicht über die reguläre Anstellung abrechne, sondern privat halte, entsteht mir da eine Rentenlücke in der Rentenbiografie? Oder rechnet die GRV das später zusammen?

Und noch wichtiger für mein Altersvorsorge-Ziel: Wenn ich 2027 das neue Depot starte, kann ich die Selbstständigeneinkünfte dort parallel einzahlen und Sonderausgaben abziehen – aber verliere ich trotzdem Rentenpunkte bei der GRV?

Ich möchte strategisch vorgehen und das Depot optimal nutzen, aber nicht in Finanzierungslücken reinlaufen. Hat jemand hier Erfahrung mit dieser Mischkonstellation?


1 Antwort
Lena29
Beiträge: 40
(@lena29)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Punkt. Das ist tatsächlich ein Problem: Wenn deine Nebeneinkünfte nicht über die reguläre Versicherung bei der GRV laufen, brauchst du dann eine freiwillige Versicherung – sonst entstehen tatsächlich Lücken in der Rentenbiografie. Das Depot 2027 kann das nicht komplett ausgleichen, auch wenn du dort hohe Sonderausgaben abziehst. Die Förderung ist steuertechnisch eine Sache, aber Rentenpunkte sind eine andere. Ich würde dir empfehlen, die Nebeneinnahmen entweder über deine Anstellung abzuwickeln oder dich freiwillig bei der GRV versichern zu lassen – dann landest du nicht in der Falle. Hast du mit deinem Arbeitgeber schon geklärt, ob die Projekte überhaupt extern sein dürfen?


Antwort
Teilen: