ETF-Sparplan vs. kl...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

ETF-Sparplan vs. klassische Rentenversicherung: Was lohnt sich?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
10 Ansichten
Marc-Technik
Beiträge: 52
Themenstarter
(@marc-technik)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#158]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich derzeit intensiv mit der Frage, wie ich meine Altersvorsorge ab 2027 strukturieren sollte. Als Software-Entwickler habe ich einen regelmäßigen Verdienst und möchte diesen systematisch für die Rente einsetzen.

Mein Vergleich: Ein ETF-Sparplan im neuen Altersvorsorgedepot könnte mir flexiblere Rendite-Chancen bieten – historisch zeigen gemischte Portfolios über 30+ Jahre bessere Real-Renditen als klassische Rentenversicherungen. Gleichzeitig interessieren mich die steuerlichen Fördermodelle: Wie wirken sich die Zulagen konkret auf die Netto-Rendite aus? Vermögenswirksame Leistungen habe ich leider nicht.

Auf der anderen Seite gibt es bei klassischen Rentenversicherungen Garantien und weniger Schwankungen – das ist für viele psychologisch beruhigend. Nur: Die Kosten sind deutlich höher, und die garantierten Renten sind historisch bedingt sehr niedrig.

Wie würdet ihr das evaluieren? Gibt es Analysen, die beide Szenarien konkret durchrechnen – unter Berücksichtigung der neuen Förderregelungen ab 2027? Und: Bin ich mit einem 70/30 Aktien/Renten-Mix im ETF-Depot langfristig auf der sicheren Seite?


1 Antwort
Walter S.
Beiträge: 37
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine berechtigte Frage, und ich freue mich, dass du systematisch vergleichst. Aus meiner Erfahrung – ich recherchiere gerade für meine Enkel – sehe ich beim Altersvorsorgedepot 2027 einen großen Vorteil: Die Zulagenquoten sind deutlich transparenter als früher bei Riester. Wer genau förderungsberechtigt ist, sollte man vorher klären – manche Berufsgruppen bekommen mehr.

Beim reinen Rendite-Vergleich tendiere ich zu ETFs: Die Kostenersparnis ist gewaltig. Klassische Rentenversicherungen bieten Garantien, ja, aber diese Garantien sind so gering, dass sie die höheren Gebühren nicht rechtfertigen. Dein 70/30-Mix klingt vernünftig für 30+ Jahre Horizont.

Ein Punkt: Versicherungen bieten Berufsunfähigkeitsschutz. Das solltest du separat klären – das gehört nicht ins Depot, sondern ist eine eigenständige Absicherung.

Frag gerne nach, wenn du Details zu den Förderkriterien wissen möchtest. Ich hab mich da reingearbeitet.


Antwort
Teilen: