Hallo zusammen, ich bin 28 und habe gerade mein erstes Kind bekommen. Jetzt stellt sich mir eine wichtige Frage für die Zukunft: Mein Plan ist, nach der Elternzeitphase in Teilzeit (ca. 25 Std/Woche) zu arbeiten und nebenher einen Minijob (450€) anzunehmen. Das bringt mir finanzielle Flexibilität mit dem Kind, aber ich mache mir Sorgen um meine Rentenbiografie.
Wie wirken sich diese Phasen mit reduzierter/unterbrochener Erwerbstätigkeit auf meine gesetzliche Rente aus? Und kann ich mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 diese Lücken sinnvoll auffangen? Bei Riester war mir immer unklar, wie die Förderung bei Teilzeit überhaupt funktioniert – hoffe das wird beim neuen System transparenter.
Kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie das in der Praxis läuft? Danke!
Interessante Konstellation. Ich habe mir dazu mal die Daten angeschaut: Bei Teilzeit solltest du schauen, ob dein Arbeitgeber einen prozentualen Zuschuss zum Altersvorsorgedepot leistet – das macht die Rechnung günstiger. Minijobs sind knifflig, weil sie oft nicht in die reguläre GRV führen. Für eine datengestützte Planung würde ich die Szenarien durchspielen: volle Sparbeiträge Teilzeit + Minijob vs. pausieren. Die Grundzulage bekommst du trotzdem bei ausreichend Einkommen.
Bin selbst Mutter und kenne die Sorge gut! Meine Erfahrung: Mit zwei Kindern zahle ich monatlich weniger selbst ein als ohne Kinder – die Zulagen machen's möglich. Die Rentenbiografie-Lücken durch Elternzeit sind kein Weltuntergang, wenn du das Depot parallel aufbaust. Sprich mit deinem AG, ob er anteilig mitbezahlt – viele tun das auch bei Teilzeit.
Gratuliere zum Kind! Das ist genau die Situation, für die das neue System transparenter sein soll. Die Kinderzulage gibt's zusätzlich zur Grundzulage – das war bei Riester viel schwächer. Mein Rat: Kombiniere Teilzeitjob mit regelmäßigen Depot-Sparraten, auch wenn sie klein ausfallen. Jeder Euro Zulage reduziert deine echte Einzahlungslast erheblich.