Hallo zusammen, ich bin gerade in einer Situation, die mich beim Thema Depot 2027 verunsichert. Ich bin 28 Jahre alt und bin im letzten halben Jahr ins Berufsleben gestartet – aber nicht mit einem klassischen Vollzeitjob. Stattdessen arbeite ich derzeit auf 450-Euro-Basis und habe dazu noch einen Teilzeitjob mit ca. 15 Stunden pro Woche. Das Einkommen reicht gerade so zum Leben.
Jetzt meine Frage: Wenn ich in dieser Konstellation ins Altersvorsorgedepot einsteigen möchte, um den Berufseinsteigerbonus zu nutzen – baue ich mir damit nicht schon eine lückenhafte Rentenbiografie auf? Der Minijob zählt ja nicht zur GRV, und die Teilzeitbeschäftigung ist auch nicht optimal für die Rentenpunkte.
Sollte ich lieber warten, bis ich eine Vollzeitstelle habe? Oder kann ich trotz dieser "Patchwork-Beschäftigung" mit dem Depot 2027 sinnvoll vorsorgen? Wie berechnet sich eigentlich die Grundzulage bei mehreren Arbeitgebern?
Bin dankbar für Erfahrungen von anderen in ähnlichen Situationen!
Kurz gesagt: Fang an. Der Bonn bringt dir 400 Euro geschenkt, das wäre dumm zu verschenken.
Moritz, ich kenne das Problem gut aus meinem Umfeld. Wichtig zu wissen: Der Berufseinsteigerbonus ist UNABHÄNGIG von der Höhe deiner GRV-Beiträge – das ist ein großer Vorteil! Du bekommst ihn, weil du im Einstiegsjahr 400 Euro ins Depot einzahlst, nicht weil deine Rentenbiografie perfekt ist.
Bei mehreren Arbeitgebern: Die Grundzulage wird auf Basis deines Gesamteinkommens berechnet. Wichtig ist, dass du die Zulagenanträge koordinierst. Zur GRV-Lücke: Ja, der Minijob zählt nicht. Aber genau deswegen lohnt sich das Depot für dich EXTRA, weil es deine Rentenlücke später ausgleicht. Starte jetzt, wenn du kannst – der Booster kostet dich keinen Tag Wartezeit. Lieber früh mit kleinen Beiträgen als später mit Reue.