Hey zusammen, ich bin 26 und gerade erst richtig ins Arbeitsleben gestartet. Jetzt überall lese ich, man sollte für die Rente sparen, aber niemand sagt konkret: Wie viel Prozent vom Netto ist denn realistisch, wenn man auch noch leben möchte?
Ich verdiene netto so um die 2.200€ monatlich, habe aber auch noch Miete, Lebensmittel, Versicherungen – die üblichen Dinge. Von meinen Eltern habe ich gehört, dass 10% vom Brutto zur Altersvorsorge ok sein sollen, aber das fühlt sich für mich gerade übertrieben an.
Ich möchte mich ja ab 2027 mit dem neuen Altersvorsorgedepot seriös befassen und die Grundzulage mitnehmen. Aber ich frage mich: Muss ich wirklich von heute auf morgen viel sparen, oder kann ich mit kleinerem Betrag anfangen und später erhöhen, wenn ich mehr verdiene? Gibt es da so eine Faustregel für Berufseinsteiger, die auch wirklich zu leben erlaubt?
Mit 26 ist jetzt der beste Zeitpunkt, ehrlich. Selbst kleine Beträge machen durch die langen Jahre extreme Unterschiede.
Laura, ich verstehe deine Situation sehr gut – nach meiner Familienpause bin ich ähnlich wieder eingestiegen, nur mit weniger Flexibilität wegen der Kinder. Meine Erfahrung: Fang mit dem an, das du wirklich entspannt durchhältst. Besser 5% kontinuierlich als 15% und dann in Monat drei frustiert wieder stoppen. Mit dem Altersvorsorgedepot 2027 bekommst du ja staatliche Zuschüsse – schon bei kleineren Beträgen. Mein Plan ist, die Grund- und Kinderzulage optimal zu nutzen und dann jährlich beim Bonus reinzustecken. Langfristig ist Kontinuität wichtiger als maximaler Ansatz am Anfang.