Liebe Forumsmitglieder,
als Opa von zwei Enkeln verfolge ich das neue Altersvorsorgedepot 2027 mit großem Interesse – nicht nur für mich selbst, sondern gerade weil ich meine Enkel frühzeitig auf den richtigen Weg bringen möchte. Mein ältester Enkelsohn startet nächstes Jahr ins Berufsleben und fragt mich ständig, wie viel er denn konkret sparen sollte.
Ich selbst bin Rentner, habe meine Zeit als Angestellter hinter mir und profitiere von einer ordentlichen GRV-Rente. Aber die Zeit hat sich ja geändert – die Rentenlücke wird größer, und das neue Depot 2027 mit seinen Garantieprodukten und dem Berufseinsteigerbonus sieht vielversprechend aus für die junge Generation.
Meine Fragen: Was ist realistisch für einen Berufseinsteiger? 5% vom Netto? 10%? Und wie passt das zusammen mit den neuen Riester-Regelungen und den Garantieprodukten? Ich möchte meinen Enkeln konkrete, ehrliche Ratschläge geben können, nicht nur Theorie.
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Heinz, gute Frage! Aus meiner Erfahrung als Immobilienmakler würde ich sagen: Das hängt stark vom individuellen Cash-Flow ab. Bei meinen Kunden sehe ich meist zwei Szenarien – wer mit Immobilienplänen rechnet, spart beim Depot 2027 eher 5–8%, um liquide zu bleiben. Wer reines Finanzpolster aufbaut, kann durchaus 12–15% fahren. Der Berufseinsteigerbonus macht die ersten Einzahlungen besonders attraktiv, also würde ich deinem Enkelsohn empfehlen: Die first few years richtig nutzen, auch wenn's nur 150–200 Euro monatlich sind. Das amortisiert sich später. Wie ist denn die Einkommenssituation bei deinem Enkelsohn – eher stabiler Angestelltenjob oder noch unsicher?
Hab mal 'ne schnelle Kalkulation für nen Standard-Fall gemacht: Mit 2.500 Euro Netto und 8% Sparquote = 200 Euro monatlich. Über 40 Jahre mit durchschnittlichen ETF-Renditen rechnet sich das deutlich besser als gar nix, aber die Sparquote selbst ist weniger ausschlaggebend als regelmäßigkeit & früher Start.