Hallo zusammen,
als frischgebackener Rentner stellt sich mir eine grundsätzliche Frage: Ich habe mein ganzes Berufsleben selbstständig gearbeitet, ohne in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt zu haben. Jetzt bin ich raus aus dem Arbeitsleben, aber ich habe noch ein paar Jahre Lebensarbeitszeit vor mir – zumindest finanziell gedacht.
Meine Frage: Macht es für jemanden wie mich überhaupt noch Sinn, 2027 mit dem geförderten Altersvorsorgedepot zu starten? Ich verstehe die Grundlogik: beitragsproportionale Förderung, nachgelagerte Besteuerung. Aber wenn ich nicht mehr erwerbstätig bin und keine neuen Rentenpunkte aufbau, profitiere ich dann wirklich von der Förderung? Oder ist das Depot dann eher ein Standard-ETF-Depot ohne nennenswerte Steuervergünstigungen?
Zudem interessiert mich: Wie vergleiche ich die Effektivkosten verschiedener Anbieter wirklich fair? Die Gebührenmodelle sind ja teilweise verwirrend. Gibt es Rechner oder konkrete Benchmark-Punkte?
Freue mich auf Erfahrungen von anderen in ähnlicher Situation.
Grüße,
Helmut