Hallo zusammen,
ich bin seit 25 Jahren selbstständiger Handwerker und beschäftige mich gerade intensiv damit, meine gesamte Vorsorgestrategie rund ums neue Altersvorsorgedepot 2027 neu aufzustellen. Den Riester-Wechsel habe ich bereits hinter mir – war einfacher als gedacht.
Aber ein Thema brennt mir gerade im Sommer besonders auf den Nägeln, weil ich eine längere Grippe hatte und mal wieder gemerkt habe wie verwundbar man als Selbstständiger ist: das Thema Krankengeld.
Ich bin freiwillig gesetzlich krankenversichert, zahle also auch Krankengeld-Beitrag. Aber bis das Krankengeld überhaupt greift, vergehen ja erstmal Wochen, und in der Zeit läuft der Betrieb nicht von alleine weiter. Ich frage mich jetzt: Macht es Sinn, einen Teil meiner monatlichen Sparrate nicht ins Depot zu stecken, sondern gezielt als Liquiditätspuffer für genau solche Ausfälle vorzuhalten? Oder gibt es da andere Konstrukte – Krankentagegeld-Zusatzversicherung o.ä. – die damit zusammenspielen?
Mich würde interessieren, wie andere Selbstständige das handhaben. Ich helfe hier ja oft anderen bei der Depot-Strategie, aber bei diesem Punkt bin ich selbst noch nicht zufrieden mit meiner Lösung. Vielleicht hat jemand einen pragmatischen Ansatz der nicht zu teuer ist und trotzdem die Vorsorgesparraten nicht zu sehr belastet.