Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine Strategie für das Altersvorsorgedepot 2027 zu konkretisieren und bin dabei auf ein Dilemma gestoßen, das mich nicht loslässt: Sollen nachhaltige ETFs in meinem Portfolio einen höheren Stellenwert bekommen, oder sollte ich rein renditeorientiert denken?
Mein Hintergrund: Ich bin 42, mittleres Management, regelmäßiges Einkommen und plane, ab 2027 kontinuierlich einzahlen zu können. Bislang habe ich mich informationstechnisch gut vorbereitet – verschiedene Rechner durchlaufen, News verfolgt – und tendiere zu einer Mix-Strategie mit ETFs.
Aber hier die konkrete Frage: Einige der nachhaltigen ETFs, die ich mir angeschaut habe, schneiden renditemäßig schwächer ab als breite Marktindizes. Gleichzeitig ist mir persönlich Nachhaltigkeit wichtig. Ist das in einer 30-Jahres-Perspektive ein echtes Problem? Oder nehme ich da Überzeugung zu ernst und vernachlässige die mathematische Realität der Altersvorsorge?
Wie handhaben das andere hier? Gibt es praktische Erfahrungen mit gemischten Ansätzen?