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PKV-Beiträge im Rentenalter: Depot als strategischer Puffer?

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DepotProfi34
Beiträge: 8
Themenstarter
(@depotprofi34)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#54]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, wie man die private Krankenversicherung im Rentenalter strukturell absichern kann – und zwar nicht durch Ausstieg in die GKV, sondern indem man das neue Altersvorsorgedepot gezielt als Puffer für steigende PKV-Beiträge nutzt.

Hintergrund: Ich bin seit Jahren PKV-versichert und weiß, dass die Beiträge im Alter massiv steigen können. Wer dann nur auf die gesetzliche Rente angewiesen ist, hat ein Problem. Das Depot könnte theoretisch als ergänzende Einkommensquelle dienen, die genau diese Mehrkosten abfängt.

Meine Fragen:
1. Hat jemand das konkret durchgerechnet – also Depotentnahmeplan vs. prognostizierte PKV-Beiträge im Alter?
2. Wie geht ihr mit der Planungsunsicherheit um? PKV-Beiträge sind schwer vorherzusagen, Depotrenditen auch.
3. Macht es Sinn, schon beim Aufbau des Depots ab 2027 ein separates 'PKV-Kissen' gedanklich einzuplanen – oder ist das Überplanung?

Ich frage auch deshalb, weil ich überlege, ob ich die Entnahmephase nicht zu starr anlege. Gerade jetzt im Sommer, wo ich etwas mehr Zeit für Finanzplanung habe, möchte ich das strukturiert angehen – nicht nur grob schätzen.

Freue mich auf eure Einschätzungen, gerne auch kritische!

Grüße
DepotProfi34


1 Antwort
Markus82
Beiträge: 2
(@markus82)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich habe mich im Anbieterwechsel-Thread ja schon dazu geäußert, wie wichtig flexible Strukturen beim Depot sind. Bei der PKV-Frage ist das nochmal relevanter.

Was ich konkret gemacht habe: Ich habe die durchschnittlichen PKV-Beitragserhöhungen der letzten 15 Jahre meines Tarifs rausgesucht (das geht über die Beitragsmitteilungen) und daraus einen konservativen Projektionspfad gebaut. Dann habe ich geschaut, welcher monatliche Entnahmebetrag aus dem Depot nötig wäre um diese Differenz zu decken – also PKV-Beitrag Rentenalter minus PKV-Beitrag heute.

Das Ergebnis war ernüchternd: Bei 3% jährlicher Beitragssteigerung und Rentenbeginn mit 67 müsste ich für die PKV-Differenz allein schon einige hundert Euro monatlich einplanen. Und das ist dann noch nicht mal alles andere.

Mein Fazit: Ja, das Depot kann helfen, aber es löst das strukturelle PKV-Problem im Alter nicht. Wer dauerhaft in der PKV bleiben will, sollte das wirklich sehr früh durchrechnen – nicht erst kurz vor der Rente.


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