Hallo zusammen,
stehe vor einer erfreulichen, aber auch komplexen Situation. Meine Frau und ich haben uns entschieden, unseren drei Kindern über die kommenden Jahre die vollen Freibeträge zu schenken. Pro Kind und pro Elternteil sind das ja 400.000 Euro alle 10 Jahre.
Nun beschäftige ich mich intensiv damit, wie wir das steueroptimal strukturieren können. Besonders interessiert mich die Kombination mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027. Die Frühstart-Rente für die Enkelkinder scheint ja sehr attraktiv - mit dem Berufseinsteigerbonus von 200 Euro plus den Zulagen könnte das richtig was werden.
Meine Überlegung: Einen Teil der Schenkung direkt ins Altersvorsorgedepot der Kinder fließen lassen. Die können dann maximal 1.800 Euro pro Jahr einzahlen und bekommen 25 Cent pro Euro Förderung. Bei den Enkelkindern (noch Schüler) könnte man schon mal vorsorglich was aufbauen.
Andererseits denke ich auch an klassische Depots, Immobilien oder sogar eine Mischung. Die Sommerpause nutze ich gerade für die Planung - im Herbst will ich alles unter Dach und Fach haben.
Wie würdet ihr so eine Summe auf die verschiedenen Anlageklassen aufteilen? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wow, das ist schon eine beeindruckende Summe! Respekt für diese Weitsicht.
Ich kann zwar nicht mit solchen Beträgen mithalten, aber das Thema Altersvorsorgedepot beschäftigt mich auch gerade sehr. Nach 15 Jahren Riester-Pause will ich ab 2027 wieder einsteigen.
Für die Enkelkinder finde ich den Frühstart-Gedanken genial - je früher angefangen wird, desto krasser wirkt sich der Zinseszinseffekt aus. Die 200 Euro Berufseinsteigerbonus sind schon mal ein netter Kickstart. Allerdings würde ich nicht alles aufs Altersvorsorgedepot setzen, auch wenn die Förderung verlockend ist. Die Summe ist ja schon ziemlich groß.
Vielleicht erstmal schauen, wie sich das neue System in der Praxis bewährt? Ich warte auch noch ab, wie genau der Wechsel von meinem alten Riester-Vertrag funktioniert. Die Details sind ja noch nicht alle final geklärt.
Eine Mischung aus geförderter Altersvorsorge, normalen ETF-Depots und vielleicht auch Immobilien klingt für mich vernünftig. Aber bei den Summen solltest du definitiv einen Steuerberater zu Rate ziehen - das übersteigt meine Erfahrung bei weitem!