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Anbietervielfalt beim AVD 2027 – wird es echte Wahlfreiheit geben?

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Walter K.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@walterkrueger)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#149]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit fünf Jahren im Ruhestand und beschäftige mich intensiv damit, mein restliches Vermögen strukturiert und langfristig anzulegen. Das neue Altersvorsorgedepot interessiert mich sehr, gerade weil ich damit auch in ETFs und diversifizierte Strategien investieren kann.

Absolut zentral für meine Entscheidung ist aber: Wer wird das Depot überhaupt anbieten? Ich möchte nicht bei einer Bank landen, die hohe Gebühren hat oder ein schlechtes Produktangebot. Bei meinen bisherigen ETF-Investments habe ich gelernt, dass die Kostenstruktur entscheidend ist – hier geht es um sehr lange Zeithorizonte.

Gibt es schon konkrete Informationen, welche Institute sich positionieren? Oder werden das eher die etablierten Banken und großen Online-Broker? Ich bin auch offen für Rohstoff-Positionen im Depot – aber nur wenn der Anbieter das ordentlich abbilden kann. Wie sollte ich vorgehen, um die richtigen Kandidaten frühzeitig zu identifizieren?

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Markus B.
Beiträge: 28
(@kinderzulagepro7)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Walter K.,

das ist eine sehr wichtige Frage, die ich mir auch stelle. Ehrlich gesagt gibt es da noch wenig Klarheit, und ich denke, das ist auch absichtlich – die Institute haben selbst noch Zeit, ihre Strategien zu entwickeln.

Was ich aus meinen Recherchen zur Förderlogik mitgenommen habe: Die Gebührenstruktur wird entscheidend sein, weil die Förderung ja direkt vom Einkommen abhängt. Wenn du 4% Gebühren zahlst und nur 4% Förderung erhältst, machts wenig Sinn. Ich vermute, dass sowohl etablierte Banken als auch Online-Broker anbieten werden – aber die werden ihre Gebührenmodelle wahrscheinlich erst 2026 konkretisieren.

Mein Tipp: Jetzt schon bei den großen Online-Brokern und Fintech-Anbietern nachfragen, ob sie Pläne für das AVD haben. Und Anbieter notieren, die bei ETF-Sparplänen bereits günstig sind – die werden vermutlich auch beim AVD kompetitiv sein wollen.

Zu den Rohstoffen: Das wird vermutlich vom Anbieter abhängen. Ich würde das als Kriterium erst nach der Gebührenstruktur einordnen.

Grüße,
Markus B.


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