Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mich auf das Altersvorsorgedepot 2027 vorzubereiten und möchte den Berufseinsteigerbonus optimal nutzen – bin zeitlich noch in der Altersgrenze. Jetzt frage ich mich: Macht es Sinn, das Depot mit einer App zu tracken, oder reicht mir eine gut strukturierte Excel-Tabelle?
Mein Gedanke: Mit Excel hätte ich maximale Kontrolle, könnte meine Berechnungen selbst nachvollziehen und bin nicht von API-Problemen oder Datenschutz-Fragen abhängig. Andererseits versprechen Apps ja automatische Kursaktualisierungen und ich müsste nicht ständig manuell eintragen.
Was ist euer Erfahrungswert? Gerade beim Tracking des Berufseinsteigerbonus und der Grundzulage – brauche ich da wirklcih die automatische Auswertung oder kann ich das auch manuell im Griff behalten? Und kostet mich die Excel-Lösung am Ende nicht zu viel Zeit, die ich besser investieren könnte?
Danke für Tipps!
Hey Moritz,
da ich mich seit 2024 intensiv damit beschäftige, kann ich dir aus eigenen Tests sagen: Es kommt drauf an, wie oft du aktiv rebalancieren willst und ob dir die manuelle Kurspflege nervt.
Für dein Szenario (Berufseinsteigerbonus + Grundzulage) würde ich eine Hybrid-Lösung empfehlen: Nutze die Depot-Übersicht deines Brokers für die Echtdaten und füttere monatlich eine Excel-Tabelle mit den relevanten Kennzahlen – Zulagenstand, effektive Kostenquote, Asset-Allocation. So hast du die Kontrolle, ohne täglich manuell updaten zu müssen.
Die reinen Portfolio-Apps lohnen sich eher, wenn du mehrere Broker hast und zentral einen Überblick brauchst. Bei einem einzelnen AVD-Depot ist das oft Overkill. Ein Tipp: Achte beim Setup drauf, dass du später die Zulagenberechnung transparent nachvollziehen kannst – das ist wichtiger als die schönste App-Oberfläche.