Hallo zusammen,
seit 20 Jahren bin ich bei meiner Sparkasse und hab dort mein Depot mit ETFs und ein paar soliden Einzelaktien. Lief eigentlich immer gut, keine großen Probleme.
Jetzt war ich letzte Woche zu einem Termin dort und plötzlich wollen sie mir unbedingt ihre hauseigenen aktiven Fonds andrehen. "Viel bessere Performance", "professionelles Management", "jetzt ist der richtige Zeitpunkt" usw. Ausgabeaufschlag von 5% (!!) plus laufende Kosten von über 2%. Ich hab erstmal nein gesagt, aber der Berater wurde richtig hartnäckig.
Was mich stutzig macht: die letzten Jahre haben sie nie gedrängt, jetzt auf einmal schon. Vermutlich läuft gerade irgendeine Verkaufskampagne oder die Provision stimmt.
Meine ETFs haben TER von 0,2-0,4% und liefen die letzten Jahre besser als deren aktive Fonds. Trotzdem verunsichert mich das Ganze etwas - vielleicht übersehe ich ja was?
Wie seid ihr mit solchen Verkaufsgesprächen umgegangen? Habt ihr Tricks, wie man höflich aber bestimmt bei seinem Kurs bleibt? Oder bin ich zu skeptisch und sollte mir das doch mal genauer anschauen?
Danke für eure Erfahrungen!