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DWS-Riester zu ETF-Rente: Wechsel möglich? Erfahrungen gesucht!

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Kritikus_78
Beiträge: 13
Themenstarter
(@kritikus_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#3]

Hallo zusammen,

ich stecke gerade in einer ziemlichen Zwickmühle. Habe seit 2018 einen DWS-Riester-Vertrag am Laufen, aber die Kostenstruktur und Performance ärgern mich mittlerweile echt. Die jährlichen Kosten fressen gefühlt jeden Ertrag auf.

Nun hab ich gelesen, dass es seit ein paar Jahren auch ETF-basierte Riester-Renten gibt. Das klingt deutlich interessanter - niedrigere Kosten, transparentere Struktur. Aber kann man überhaupt von einem bestehenden Riester-Vertrag zu einem anderen wechseln? Und wenn ja, welche Fallstricke lauern da?

Hat das schon mal jemand gemacht? Besonders interessieren mich:
- Wie läuft so ein Wechsel ab?
- Welche Kosten entstehen beim Übertrag?
- Verliert man dabei Fördergelder oder Steuervorteile?
- Gibt es Sperrfristen oder andere Hindernisse?

Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen. Die Frühjahrsputz-Mentalität hat auch meine Finanzen erfasst und ich möchte endlich mal Ordnung in die Altersvorsorge bringen.

Vielen Dank schon mal!
Kritikus_78


3 Antworten
MarkusH84
Beiträge: 18
(@markush84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Kritikus_78,

kann dich gut verstehen! Hab vor zwei Jahren genau das gleiche durchgemacht. Von der DWS-Riester bin ich zur ETF-Rente bei Union Investment gewechselt.

Grundsätzlich geht das problemlos - ist ein ganz normaler Übertrag. Du schließt den neuen Vertrag ab und beantragst dann den Übertrag des Kapitals. Die DWS muss das Geld rausrücken, kann aber Übertragungskosten verlangen (bei mir waren es 150€).

Wichtiger Punkt: Du verlierst keine Fördergelder oder Steuervorteile, wenn du bei zertifizierten Riester-Produkten bleibst. Alle Zulagen und Steuerersparnisse bleiben erhalten.

Sperrfristen gibt's normalerweise nicht, aber schau mal in deine DWS-Unterlagen wegen eventueller Abschlusskosten-Rückforderungen.

Bei meinen damaligen Berechnungen hat sich der Wechsel definitiv gelohnt - allein die niedrigeren laufenden Kosten machen über die Jahre einen enormen Unterschied.


Antwort
Werner78
Beiträge: 17
(@werner78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moin,

hab das 2024 gemacht, von DWS zu Fairr (jetzt sutor). War eigentlich unkompliziert, aber dauert halt seine Zeit. Bei mir waren's knapp 8 Wochen bis alles durch war.

Achtung: Die DWS verlangt für den Übertrag Gebühren - glaube es waren bei mir 200€. Und du musst schauen ob du noch in der Abschlusskosten-Phase bist, dann kann's teurer werden.

Ansonsten: Definitiv machen! Die ETF-Varianten sind einfach transparenter und günstiger.


Antwort
VorsorgeFuchs28
Beiträge: 28
(@vorsorgefuchs28)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey,

würde da etwas vorsichtiger sein als die Kollegen hier. Nicht jeder ETF-Riester ist automatisch besser als die klassischen Varianten.

Zuerst solltest du genau durchrechnen: Übertragungskosten, eventuelle Stornokosten bei der DWS, und dann die laufenden Kosten der neuen ETF-Rente. Manche haben auch versteckte Kosten oder ungünstige ETF-Auswahlen.

Und: ETFs schwanken deutlich mehr. Wenn du in 10-15 Jahren in Rente gehst, kann das problematisch werden wegen der Garantie-Anforderungen bei Riester.

Mein Tipp: Lass dich von einem unabhängigen Berater durchrechnen, ob sich der Wechsel wirklich lohnt. Manchmal ist das Gras auf der anderen Seite doch nicht so viel grüner.


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