Hallo zusammen, ich bin Marco_87 und beschäftige mich als Projektmanager gerade intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Die Grundzulage von bis zu 360 Euro im Jahr macht das System für mich sehr attraktiv – das ist immerhin eine garantierte Rendite ohne Risiko.
Aber jetzt stellt sich mir eine praktische Frage, die ich in den ganzen Prospekten nicht richtig beantwortet finde: Wenn ich monatlich beispielsweise 200 Euro in ETFs sparen möchte und von der beitragsproportionalen Förderung profitiere – wie wirken sich dann die Depotgebühren verschiedener Anbieter wirklich aus?
Ich habe gelesen, dass einige Broker Gebühren ab 0,2% bis 0,5% Verwaltungsgebühr nehmen. Bei einer ETF-Rente mit 30 Jahren Laufzeit – wie viel Prozentpunkte Rendite kostet mich das am Ende wirklich? Und wie berechne ich, ob sich die Grundzulage und die beitragsproportionale Förderung gegen diese Gebühren überhaupt durchsetzt?
Auch interessiert mich: Wie funktioniert das später bei der nachgelagerten Besteuerung – zahle ich dann nochmal Gebühren beim Rückzug? Danke für eure Erfahrungen!
Marco, ich sags dir ehrlich: Die Effektivkostenrechnung ist da oft schwierig, weil die Anbieter die nicht standardisiert ausweisen. Mein Ansatz als frischer Rentner ist pragmatisch – ich schau mir an, welche Broker unter 0,3% Gesamtkostenquote bleiben INKLUSIVE aller versteckten Positionen. Bei der nachgelagerten Besteuerung fallen beim Rückzug selbst keine zusätzlichen Depotgebühren an, aber die Erträge werden besteuert. Das ist ein separates Thema. Hast du schon einen Anbieter im Blick oder testest du noch mehrere?
Guter Punkt. Als Immobilienmakler denk ich da bissl anders – ich schau mir die Gesamtstrategie an. Die 200€/Monat ins AVD sind ja nur ein Teil meiner Altersvorsorge. Mich interessiert eher: Wie wirkt sich eine ETF-Quote von X% bei gleichzeitigen Immobilienerträgen auf Gebühreneffizienz aus? Aber für deine konkrete Frage: Die Neobroker mit automatischen Sparplänen sind oft günstiger als Filialbanken. Gebühren während der Sparphase > nachgelagerte Besteuerung beim Rückzug – das ist die richtige Reihenfolge zum Vergleichen.