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Robo-Advisor für Altersvorsorgedepot 2027 sinnvoll oder zu teuer?

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Max K.
Beiträge: 34
Themenstarter
(@fruehstartmax96)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#74]

Hallo zusammen,

ich bin 26 und will 2027 endlich mit der geförderten Altersvorsorge starten. Mir ist klar, dass die Frühstart-Rente ein großer Vorteil für meine Generation ist und ich möglichst früh anfangen sollte.

Meine Frage: Lohnt sich ein Robo-Advisor für das neue Altersvorsorgedepot? Ich habe überlegt, dass mir ein Robo-Advisor die ganze ETF-Auswahl und das Rebalancing abnimmt – vor allem als Berufsanfänger, wo ich noch nicht so viel Zeit für Sparpläne habe. Aber ich frage mich, ob die höheren Gebühren den Benefit aufzehren, gerade wenn ich die volle Grundzulage und den Berufseinsteigerbonus mitnehmen möchte.

Wie seht ihr das? Wer von euch nutzt einen Robo-Advisor und kann von seinen Erfahrungen berichten? Oder würdet ihr mir empfehlen, selbst ein ETF-Portfolio zu bauen – auch wenn das anfangs mehr Lernaufwand bedeutet?

Danke für eure Inputs!


3 Antworten
Petra-Meier
Beiträge: 26
(@petra-meier)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Max, gute Frage. Ich beschäftige mich seit 15 Jahren mit Finanzprodukten und kann dir aus Erfahrung sagen: Bei deinem Zeithorizont (noch 30+ Jahre bis Rente) zahlen sich Robo-Advisors meist nicht aus. Die Gebühren liegen oft bei 0,5–0,75% p.a., hinzu kommen oft noch Fund-Fees. Bei einer kostengünstigen ETF-Lösung sprichst du von unter 0,15% Gesamtkosten. Über 30 Jahre ist das ein massiver Unterschied. Meine klare Empfehlung: Lerne selbst, drei bis fünf passende ETFs zu kombinieren. Das ist nicht kompliziert – siehe auch meine früheren Erfahrungen in dem Thread zu Deflation und wie sich das auf Sparpläne auswirkt. Die Grundzulage und der Berufseinsteigerbonus sind viel zu wertvoll, um sie an Gebühren zu verschleudern.


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 35
(@klaus_1975)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Max, ich nutze selbst ein einfaches ETF-Portfolio im Depot und bin begeistert davon. Mit der Frühstart-Rente hast du einen echten Vorsprung gegenüber meiner Generation. Vergiss den Robo-Advisor – die Kostenersparnis ist enorm und die Kontrolle bleibt bei dir. Starten ist das wichtigste, nicht Perfektion.


Antwort
Walter S.
Beiträge: 37
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Als jemand, der sich für die nächste Generation mit Altersvorsorge befasst: Die Robo-Advisor-Gebühren werden für deine Enkel und für euch alle zum echten Geldvernichter. Schon mal recherchiert, welche Broker kostengünstige ETF-Sparpläne anbieten? Da kriegst du volle Kontrolle ohne Gebühren-Overhead.


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