Hallo zusammen,
ich beschäftige mich ja schon länger mit dem Thema Altersvorsorgedepot 2027 und habe in den letzten Monaten verschiedene Anbieter unter die Lupe genommen. Dabei bin ich immer wieder auf die Frage gestoßen: Wer sorgt denn eigentlich dafür, dass die Produkte, die ab 2027 angeboten werden, wirklich den neuen Anforderungen entsprechen?
Ich meine – es gibt ja klare gesetzliche Vorgaben für die Zulassung von Fonds und ETFs im Depot. Aber wer kontrolliert das konkret? Die BaFin? Die einzelnen Anbieter selbst? Gibt es da eine Zertifizierungsstelle, die das überprüft, bevor so ein Produkt überhaupt ins Depot darf? Und wie häufig wird das überprüft – einmalig bei der Zulassung oder laufend?
Mich interessiert das vor allem, weil ich bei meinen bisherigen Anbieter-Erfahrungen gesehen habe, dass es da durchaus Unterschiede gibt. Manche Häuser sind da sehr akribisch, andere nicht. Für jemanden, der das Depot als zentralen Baustein der Altersvorsorge plant (neben Immobilien, in meinem Fall), ist Produktsicherheit einfach ein wichtiger Punkt.
Wer kann da aus Erfahrung oder Wissen was zu sagen?
Gute Frage, Matthias. Soweit ich das verstanden habe, liegt die Verantwortung hauptsächlich bei der BaFin. Die prüft die Zulassung der Fonds und ETFs nach den Kriterien des Altersvorsorgereformgesetzes. Aber ich bin mir nicht 100% sicher, ob es da noch eine separate Zertifizierungsstelle gibt oder ob das die BaFin allein macht.
Mich würde auch interessieren, wie das konkret ablaufen wird ab 2027. Ich versuche ja gerade, meine ETF-Strategie zu optimieren, und möchte sichergehen, dass die Fonds, die ich ins Auge fasse, auch wirklich zulassungskonform sind. Vielleicht hat jemand hier konkrete Infos?