Hi zusammen,
ich bin gerade in meinem ersten IT-Job nach dem Studium und überlege, ab 2027 mit dem Berufseinsteigerbonus und der Grundzulage ins neue Depot zu starten. Das macht für mich absolut Sinn – 200€ geschenkt ist ja quasi garantierte Rendite.
Aber: Ich bin ehrlich, der Job ist stressig. Nach 2-3 Jahren reize ich wahrscheinlich mal eine berufliche Auszeit (Sabbatical, Fortbildung, whatever) von vielleicht 6-12 Monaten. Oder ich wechsle einfach den Job – dann hat man ja auch Lücken.
Meine Frage: Wenn das Depot läuft und ich dann plötzlich nicht mehr aktiv berufstätig bin oder keinen durchgehenden Arbeitsvertrag habe – was passiert dann mit der Förderung? Bleibt die Grundzulage erhalten, auch wenn ich grade nicht arbeite? Muss ich das der ZfA melden? Und wenn ich die Förderung verliere – hat das Konsequenzen für das bereits eingezahlte Geld im Depot?
Hat da jemand konkrete Informationen? Oder kennt ihr die genauen Regelungen schon?
Das ist eine sehr berechtigte Frage, die viele in deiner Situation unterschätzen. Aus dem aktuellen Stand heraus: Die Grundzulage ist an deine Erwerbstätigkeit und deine Beitragszahlung gekoppelt. Heißt, wenn du eine längere Auszeit nimmst und nicht ins Depot einzahlst, läuft die Förderung faktisch leer – nicht weil sie dir entzogen wird, sondern weil du keinen neuen Anspruch generierst. Das bereits angesparte Geld bleibt natürlich in deinem Depot und wird weiter angelegt.
Bei nur wenigen Monaten Unterbrechung (Job zu Job) sieht es anders aus – da greifen oft Übergangsregelungen. Aber eine bewusste einjährige Pause? Da wirst du sehr wahrscheinlich aus der jährlichen Förderung herausfallen. Das ist eigentlich eine gute Planung im Voraus, aber leider noch nicht alle Details 100% öffentlich. Ich würde das mit dem Anbieter deiner Wahl schon bei der Kontoeröffnung 2027 klären – solche Spezialfälle sind oft im Kleingedruckten anders gelöst.