Hallo zusammen,
ich bin seit fünf Jahren im Ruhestand und beschäftige mich intensiv mit den Regelungen des neuen Altersvorsorgedepots ab 2027. Besonders interessiert mich, wie die verschiedenen Anbieter die ETF-Auswahl gestalten und welche Fördervoraussetzungen damit verbunden sind.
Meine Frage: Worauf sollte ich bei einem Anbietervergleich schon jetzt im Herbst 2026 achten, wenn ich mich als Rentner vorbereiten möchte? Gibt es bereits konkrete Informationen über die zulässigen ETFs und deren Gewichtungen? Unterscheiden sich die Anbieter wesentlich in der Produktauswahl oder eher in den Gebühren?
Mich reizen vor allem die technischen Aspekte – wie werden die Fördervoraussetzungen beim ETF-Einsatz geprüft, und kann man die Depot-struktur später noch anpassen? Habt ihr schon mit einzelnen Anbietern Kontakt aufgenommen oder erste Materialien angefordert?
Freue mich über eure Erfahrungen.
Viele Grüße,
Wilhelm
Moin Wilhelm,
gute Frage – ich habe mich diesem Thema auch schon genähert, allerdings eher aus der Projektmanagement-Perspektive: Effizienz und Automatisierung. Was ich bis jetzt festgestellt habe: Die großen Broker sind noch relativ schmallippig mit den Details. Ein paar Punkte, die ich mir notiere:
1. Flexibilität der Sparpläne – manche Anbieter bieten monatliche Anpassungen, andere nicht
2. ETF-Screening: Welche ESG-Kriterien gelten? Das ist noch nicht ganz klar dokumentiert
3. Gebührenmodell – achten auf versteckte Depotgebühren, nicht nur Transaktionskosten
Zu deiner Frage mit den Fördervoraussetzungen: Soweit ich das verstanden habe, wird das über eine Whitelist gelöst, aber die ist noch nicht veröffentlicht. Viele Anbieter versprechen da für Q1 2027 mehr Transparenz.
Ich plane, im November/Dezember konkrete Anfragen zu stellen – wenn du möchtest, kann ich dir berichten, welche Antworten ich bekomme. Als berufstätiger Projektmanager ist mir vor allem wichtig, dass ich nicht dauerhaft händisch rebalancieren muss.
Grüße