Hallo zusammen,
ich beschäftige mich ja seit Jahren mit Inflation und wie man sich da vernünftig absichert. Mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 plane ich endlich systematischer vorzugehen und möchte mein Portfolio mit ETFs aufbauen.
Meine Frage: Viele Apps bieten ja diese Push-Benachrichtigungen bei Kursverlusten an. Ich frage mich, ob das für die Altersvorsorge wirklich hilfreich ist oder eher kontraproduktiv? Als Rentner schaue ich eh nicht täglich auf die Kurse – meine Strategie ist langfristig angelegt. Aber gleichzeitig möchte ich natürlich wissen, wenn etwas Ernstliches passiert.
Wie stellt ihr das ein? Gibt es so etwas wie sinnvolle Schwellenwerte? Und: Macht es Unterschied, ob ich bei 2%, 5% oder 10% Verlust eine Warnung bekomme? Ich möchte nicht ständig nervös werden, aber auch nicht komplett im Dunkeln tappen.
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Guter Punkt, H.Bergmann. Aus meiner Perspektive im Finanzbereich würde ich sagen: Alerts sind eher für Monitoring im rebalancing-Fall sinnvoll, nicht für emotionale Reaktionen. Ich nutze sie, um zu sehen, wenn meine Asset Allocation aus dem Ruder läuft – dann is es Zeit, neu zu gewichten. Bei 2027 kommt ja noch die Förderung dazu, da muss man ja ohnehin regelmäßig draufschauen.
Würde das auch so sehen. Gerade weil die Effektivkosten im AVD 2027 so entscheidend sind – wenn ich ständig nervös werde und anfange, irgendwas zu rebalancen, kostet mich das eventuell mehr als die Alerts mir sparen!