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Rebalancing-Trigger bei Zulagenanrechnung – welche App rechnet das korrekt?

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Markus88
Beiträge: 4
Themenstarter
(@markus88)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen
[#44]

Ich beschäftige mich intensiv mit der beitragsproportionalen Zulagenanrechnung durch die ZfA im neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 und frage mich, ob es Apps gibt, die beim automatischen Rebalancing auch die geförderten Anteile korrekt berücksichtigen.

Konkret geht es mir darum: Wenn ich z.B. 70% MSCI World ETF und 30% EM ETF plane, und die Kurse driften ab, dann verschiebt sich nicht nur die Asset-Allocation, sondern potenziell auch das Verhältnis aus gefördertem Eigenanteil und ZfA-Zulage auf die einzelnen Positionen. Rebalancing durch Nachkauf ist steuerlich im Altersvorsorgedepot ja irrelevant – aber die Frage ist, ob eine App das auch so abbildet und nicht einfach stumpf nach Marktwert auslöst ohne Rücksicht auf die Förderstruktur.

Hat jemand schon Apps getestet, die beim automatischen Rebalancing einen Förderanteil-Tracker mitlaufen lassen? Ich denke an Tools wie Portfolio Performance, aber auch an proprietäre Lösungen, die ggf. direkt ans Depot-Interface 2027 angebunden werden.

Da ich das Sommerprojekt nutze, die passende Depot-Anbieter-Kombination für 2027 festzulegen, wäre es ideal wenn ich bis Herbst eine konkrete App-Entscheidung getroffen hätte. Welche Erfahrungen gibt es hier, speziell mit dem Fokus auf Förderoptimierung und nicht nur reiner Marktwert-Allokation?


1 Antwort
ETFsparplan34
Beiträge: 19
(@etfsparplan34)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Sehr interessante Frage, die ich mir ehrlich gesagt so detailliert noch gar nicht gestellt hatte. Ich plane das neue Depot eher pragmatisch: Sparplan läuft, ab und zu nachschauen, fertig. Aber diesen Punkt mit dem Förderanteil-Tracking beim Rebalancing habe ich noch gar nicht auf dem Schirm gehabt.

Portfolio Performance kenne ich ein bisschen, aber da musst du aktuell ja alles manuell einpflegen – ob das dann 2027 irgendwie die ZfA-Zulage als eigene "Buchungsart" abbilden kann, bezweifle ich erstmal. Das wäre ja quasi eine neue Kontokategorie.

Meine Vermutung: Bis 2027 werden die großen Broker eigene Tools mitliefern, weil die Förderstruktur so spezifisch deutsch ist, dass keine generische App das out-of-the-box kann. Ich würde da eher auf die proprietären Lösungen der Anbieter setzen und im Herbst schauen, welcher Broker sein Interface schon mal vorstellt.

Für dein Sommerprojekt würde ich die Anbieter direkt anfragen, ob sie Roadmaps zu ihren App-Features veröffentlichen. Das spart Spekulation.


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