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Effektivkosten-Vergleich: Was kostet das Tagesgeld im Altersvorsorgedepot wirklich?

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Markus-Breitner
Beiträge: 1
Themenstarter
(@markus-breitner)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen
[#97]

Ich beschäftige mich gerade systematisch mit der Kostenstruktur verschiedener Anbieter, die für das Altersvorsorgedepot 2027 in Frage kommen – konkret für den Tagesgeld-Anteil, den ich als Liquiditätspuffer innerhalb des Depots halten möchte.

Mein Problem: Die Gebühren sind extrem uneinheitlich ausgewiesen. Anbieter A gibt eine jährliche Depotgebühr an, Anbieter B rechnet transaktionsbasiert, Anbieter C hat eine Pauschale plus eine prozentuale Komponente. Wenn ich das alles in ein einheitliches Kostenquoten-Modell überführen will, fehlen mir häufig die Basisinformationen.

Konkret frage ich mich:
1. Fallen Depotgebühren auch dann an, wenn das Tagesgeld nur als Verrechnungskonto innerhalb des Altersvorsorgedepots fungiert?
2. Gibt es Mindestumsätze oder Mindestguthaben, unterhalb derer Gebühren ausgelöst werden?
3. Wie werden Zulagenströme verrechnet – entstehen dabei eigene Buchungskosten?

Zum Vergleich: Bei der alten Riester-Struktur waren gerade diese Nebenkosten beim Zulagenfluss ein echtes Problem. Ich will nicht, dass sich das 2027 wiederholt.

Hat jemand schon systematisch verglichen oder weiß, ob es eine standardisierte Kostentransparenz-Pflicht für Anbieter des Altersvorsorgedepots geben wird? Im Sommer vor dem Start wäre das der richtige Zeitpunkt, das aufzudröseln.


1 Antwort
FelixT_89
Beiträge: 28
(@felixt_89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gute Fragestellung, die trifft genau meinen Nerv. Ich bin ebenfalls dabei, das systematisch aufzudröseln – konkret in einer Tabelle, wo ich die Kostenstrukturen verschiedener Anbieter normalisiere. Das Problem, das du beschreibst, kenne ich: unterschiedliche Bezugsgrößen machen direkten Vergleich quasi unmöglich.

Zur Kostentransparenzpflicht: Soweit ich das aus dem Reformgesetz rauslese, soll es ein standardisiertes Kostenausweis-Format geben, ähnlich wie beim PRIIP-KID bei Fonds. Ob das auch für reine Tagesgeldkomponenten innerhalb des Depots greift, ist mir aber noch unklar. Das wäre eigentlich der kritische Punkt.

Was die Zulagenverbuchung angeht – ich tippe darauf, dass viele Anbieter das intern als normale Gutschrift abwickeln, also ohne extra Buchungsgebühr. Aber das ist Spekulation, solange keine konkreten Produktblätter vorliegen.

Ich würde vorschlagen, hier gesammelt zu tracken, welche Anbieter 2026 schon Vorab-Infos raushauen. Die entscheidende Info kommt vermutlich erst Q3/Q4 2026.


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