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Tagesgeld als Puffer: Wie viel lasse ich neben dem Depot liegen?

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H.Bergmann
Beiträge: 31
Themenstarter
(@h-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#119]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiver damit, wie ich ab 2027 meine Altersvorsorge strukturieren möchte – und dabei ist mir aufgegangen, dass ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht habe, wie ich das Thema Notgroschen und Altersvorsorge-Puffer sauber voneinander trenne.

Mein konkretes Problem: Ich möchte ab Januar 2027 regelmäßig in das neue Altersvorsorgedepot einzahlen. Gleichzeitig brauche ich aber auch eine schnell verfügbare Reserve für unvorhergesehene Dinge – gerade im Sommer merke ich das jedes Jahr wieder, wenn die Klimaanlage streikt oder die Urlaubskasse unerwartet belastet wird.

Jetzt frage ich mich: Wie haltet ihr das? Legt ihr wirklich zwei getrennte Töpfe an – einen für den echten Notgroschen (also wirklich unantastbar, nur für Notfälle) und einen als Puffer, der sozusagen als Warteraum dient bevor man ins Depot einzahlt? Oder läuft bei euch alles über ein einziges Tagesgeldkonto?

Ich schwanke noch, ob ich meinen Notgroschen von den Depot-Ersparnissen trennen soll oder ob das übertrieben ist. Manche sagen, drei Monatsgehälter reichen als Notgroschen, andere empfehlen mehr. Wie geht ihr da ran? Und hat jemand eine Faustregel, wie viel auf dem Tagesgeld liegen sollte, bevor man anfängt, das Depot aktiv zu besparen?

Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar.


1 Antwort
ThomasB.
Beiträge: 3
(@thomasb)
Active Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen

Ich hab mich mit fast genau derselben Frage beschäftigt, bevor ich angefangen hab, mein Riester-Kapital zu überdenken – damals auch viel Hin und Her, was wohin gehört.

Meine persönliche Lösung: ich trenne das tatsächlich in zwei Töpfe, und zwar bewusst. Der echte Notgroschen liegt auf einem separaten Tagesgeldkonto, das ich mental als 'nicht anfassen' betrachte. Darauf liegen bei mir etwa drei Nettomonatsgehälter. Das ist nicht verhandelbar, auch nicht wenn mal eine größere Ausgabe kommt.

Daneben halte ich einen kleineren Puffer auf einem zweiten Tagesgeldkonto, das quasi als Schleuse zum Depot funktioniert. Wenn dort ein gewisser Betrag angespart ist, überweise ich einen Teil davon in die Depoteinzahlung – so bleibe ich flexibel, ohne den Notgroschen anzutasten.

Ob das 'übertrieben' ist, kommt auf die eigene Psychologie an. Mir hilft die Trennung, weil ich dann wirklich weiß: das Notgroschen-Konto bleibt unangetastet, egal was kommt. Faustregel für den Depot-Puffer: ich würde sagen, mindestens ein bis zwei Monatsraten des geplanten Depot-Sparplans sollten immer als Reserve vorgehalten sein, bevor man anfängt regelmäßig einzuzahlen. Wo trackt ihr eigentlich laufend die Zinsen für 2027? – da hab ich auch schon gepostet, weil die Zinsentwicklung für den Puffer ja auch ne Rolle spielt.


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