Rohstoff-ETF im Alt...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Rohstoff-ETF im Altersvorsorgedepot – welche Gewichtung macht Sinn?

9 Beiträge
9 Benutzer
0 Reactions
52 Ansichten
Markus B.
Beiträge: 26
(@markus8268)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich hab mich mit dem Inflationsschutz-Aspekt von Rohstoffen schon intensiver beschäftigt, auch im Kontext der AltZertG-Anforderungen – dazu gibts ja einen eigenen Thread hier. Was ich dabei gelernt habe: Rohstoffe sind kein verlässlicher Inflationsschutz über kurze Zeiträume, über lange Zeiträume (10+ Jahre) hingegen schon eher statistisch belegt. Die Gewichtung würd ich weniger an einer Zahl festmachen als an der Frage: Was ist dein Zweck? Wenn du sagst 'Inflationsabsicherung', dann 5-10% reichen. Wenn du sagst 'Renditechance mit Rohstoffzyklus spielen', brauchst du dafür eigentlich ein separates nicht-gefördertes Depot – weil im Altersvorsorgedepot ist die Logik eher Langfriststabilität als taktisches Timing.


Antwort
Markus D.
Beiträge: 16
(@markus-dreher)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Also ich bin da ehrlich gesagt skeptisch was zu hohe Rohstoffquoten angeht. Die Kostenstruktur vieler Rohstoff-ETFs ist im Vergleich zu normalen Aktien-ETFs deutlich höher – das hab ich auch schon im Kontext der versteckten Kosten im Depot festgestellt (hab das mal im Kostenfallen-Thread aufgeworfen unter Kostenfallen beim Altersvorsorgedepot: Was steht nicht im Preisverzeichnis?). Wenn ich dann noch Rollverluste dazurechne bei Futures-basierten ETFs, frag ich mich ob der Inflationsschutz-Effekt nicht zum Gutteil durch die Kosten aufgefressen wird. Bei mir sind es deshalb maximal 5% Rohstoffe, und nur physisch hinterlegte wo das geht.


Antwort
Moritz H.
Beiträge: 24
(@moritzhagedorn)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und knapp: Ich plane 8%, mix aus Breit-Rohstoff-ETF und einem kleinen Edelmetallanteil. Mehr würde ich mir fürs Altersvorsorgedepot nicht reinlegen – zu volatil für einen langfristigen Kernbaustein.


Antwort
Markus B.
Beiträge: 30
(@markus-breitner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Wie Markus-Dreher oben schreibt würde ich Kosten auf jeden Fall nicht unterschätzen. Ich hab mich zuletzt mit Faktor-ETFs beschäftigt (dazu gibts auch nen Thread von mir) und dabei ist mir aufgefallen: Je spezialisierter das Produkt, desto höher tendenziell die TER. Rohstoff-ETFs sind da keine Ausnahme. Meine persönliche Einschätzung zur Gewichtung: 5% als Basisabsicherung ist vertretbar, alles drüber will gut begründet sein. Und ganz konkret für das Altersvorsorgedepot 2027 würde ich erstmal schauen welche Produkte überhaupt offiziell zugelassen sind, bevor ich Quoten festlege – das Produktuniversum ist noch nicht final definiert soweit ich weiß.


Antwort
Seite 2 / 2
Teilen: