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Einkommensgrenzen beim Altersvorsorgedepot: Wo läuft die Förderung aus?

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Kritikus_78
Beiträge: 45
Themenstarter
(@kritikus_78)
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Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#76]

Mich nerven die ganzen Marketing-Versprechen rund um die "universelle Förderung" beim neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Überall liest man, dass JEDER Sparer profitiert – aber das kann ja nicht stimmen.

Meine konkrete Frage: Bei welchem Einkommen läuft die beitragsproportionale Förderung aus? Gibt es Verdienstgrenzen, die nicht so prominent kommuniziert werden? Und wie sieht es mit Selbständigen aus – zahlen die auch in die gleiche Förderlogik ein oder gibt es da unterschiedliche Deckelungen?

Mich interessiert besonders die Realität und nicht das Schönreden. Wenn ich z.B. 80.000€ brutto verdiene – kriege ich dann weniger Förderung als jemand mit 40.000€? Oder bleibt die Grundzulage/Zusatzzulage einfach gleich, egal wie viel ich einsteuere?

Und noch was: Wie interagiert die Förderung mit dem Thema Auszahlungsphase – insbesondere wenn ich mich später für eine Zeitrente statt Leibrente entscheide? Ändert sich da hinten raus noch was an der Förderlogik?

Suche da wirklich fundierte Antworten statt Standard-Antworten.


4 Antworten
LaraKoch
Beiträge: 32
(@larakoch)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Kritikus_78, das ist eine super wichtige Frage! Ich hab das auch nicht gleich verstanden beim Recherchieren für mein erstes Depot. Soweit ich das mitbekommen habe, ist die beitragsproportionale Förderung nicht wirklich an eine Einkommensgrenze gebunden – aber es gibt halt einen maximalen Förderetrag pro Jahr. Die Grundzulage zahlt der Staat bis zu einem bestimmten Gesamtbeitrag, und darüber hinaus kriegst du prozentual was dazu. Vielleicht kannst du mir auch helfen zu verstehen, wie genau das funktioniert? Ich glaube, die genauen Grenzen unterscheiden sich zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen.


Antwort
W.Hartmann
Beiträge: 52
(@w-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Wichtiger Punkt zur Beitragsgarantie: Bei den neuen 2027er Produkten ist oft eine Obergrenze für die Förderung eingebaut – das sollte man im Produktdetails lesen. Zur Einkommensgrenze: Die gibt es durchaus, nur eben nicht als harte Sperrgrenze wie beim alten Riester. Eher als Staffelung. Zur Frage Zeitrente vs. Leibrente – interessant, dass du das ansprichst. Meines Wissens bleibt die Förderung unabhängig von der späteren Auszahlungsform erhalten, aber die Besteuerung unterscheidet sich erheblich.


Antwort
Markus F.
Beiträge: 35
(@depotdaddy42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Punkt. Ich sitze gerade an den gleichen Fragen für meinen eigenen Plan mit den Kindern. Das Altersvorsorgereformgesetz hat da konkrete Schwellwerte, die leider nicht überall gleich deutlich kommuniziert werden. Soweit ich das verstanden habe: die beitragsproportionale Förderung läuft nicht einfach aus, aber es gibt eine maximale Grundzulage pro Jahr und dann gestaffelte Zusatzzulagen. Bei höheren Einkommen sollte man mit einem Steuerberater die Günstigerprüfung durchrechnen – ob der Steuerabzug nicht besser ist als die Zulage direkt. Für Selbständige gelten separate Regelungen, ja. Hätte auch gerne mehr Klarheit auf dem Punkt.


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 35
(@klaus_1975)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Seitdem ich selbst im Depot bin, merke ich: Die Förderung ist relativ stabil, wenn man die Regeln kennt. Ich zahle regelmäßig ein und krieg meine volle Grundzulage jedes Jahr. Bei den Grenzen bin ich ehrlich – das ist kompliziert und ich habe das nicht bis ins Detail durch. Aber meine Erfahrung ist: Wer arbeitet und einsteuert, der bekommt auch Förderung, egal ob 40k oder 80k Einkommen. Die Auszahlungsphase habe ich mir noch nicht so genau überlegt.


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