Depot bei welcher B...
 
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Depot bei welcher Bank eröffnen – Erfahrungsaustausch gesucht

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Heinz B.
Beiträge: 15
Themenstarter
(@h-bergmann65)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#30]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ein paar Wochen intensiver mit dem neuen Altersvorsorgedepot, das ja ab Januar 2027 starten soll. Jetzt stehe ich vor einer Frage, die mir wirklich keine Ruhe lässt: Bei welchem Anbieter bzw. welcher Bank soll ich das Depot dann eröffnen?

Ich bin jetzt 61 und habe bisher meine Geldangelegenheiten hauptsächlich über meine Hausbank geregelt – eine regional ansässige Sparkasse. Dort kennt man mich, man kann persönlich hingehen, wenn etwas unklar ist. Das schätze ich sehr. Aber natürlich frage ich mich, ob die Sparkassen das neue Altersvorsorgedepot überhaupt anbieten werden, und zu welchen Konditionen. Online-Direktbanken und Neobroker höre ich immer öfter, kenne mich damit aber ehrlich gesagt kaum aus.

Folgende Dinge sind mir wichtig:
- Verlässliche Beratung, auch persönlich wenn nötig
- Übersichtliche Bedienung, keine komplizierten Apps
- Transparente Kosten, keine bösen Überraschungen
- Seriöser Anbieter, der auch in 20 Jahren noch existiert

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen gemacht, welche Banken oder Broker das Depot anbieten werden? Oder weiß jemand, worauf man bei der Anbieterwahl gezielt achten sollte?

Ich frage jetzt schon, weil ich den Sommer nutzen möchte, um mich gut vorzubereiten – bevor Ende des Jahres alles auf einmal losgeht. Über Erfahrungen und Meinungen freue ich mich sehr.

Viele Grüße
H. Bergmann


6 Antworten
Max K.
Beiträge: 34
(@fruehstartmax96)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Zum Thema Neobroker: Ich hab im Thread Welche neuen Anbieter fürs Altersvorsorgedepot habt ihr schon auf dem Schirm? schon einiges dazu geschrieben. Kurzfassung: Noch ist nichts offiziell bestätigt, welche Anbieter genau das Altersvorsorgedepot anbieten werden. Trade Republic und ähnliche haben Interesse signalisiert, aber konkrete Zusagen gibt's soweit ich weiß noch nicht.

Für H. Bergmann: Ich verstehe den Wunsch nach persönlichem Kontakt total. Aber ich glaub man sollte unterscheiden zwischen 'Beratung bei Fragen' und 'regelmäßig in die Filiale gehen müssen'. Viele Direktbanken haben inzwischen gute Telefonhotlines und Chatfunktionen. Das reicht für die meisten Anliegen.

Was ich dir empfehlen würde: Warte bis zum Herbst, dann werden die meisten Anbieter ihre konkreten Konditionen veröffentlichen. Bis dahin kannst du dich schonmal informieren was dir bei einem Anbieter wichtig ist – das ist die bessere Vorbereitung als jetzt schon festzulegen wo du hingehst.


Antwort
Sarah K.
Beiträge: 48
(@vorsorgeneuling)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Oh, das ist genau meine Frage auch! Ich stecke da noch total am Anfang und hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie man sowas vergleicht. Filialbank klingt für mich auch sicherer, aber ich hab gelesen dass Neobroker oft viel günstiger sind. Weiß jemand ob Trade Republic oder so auch das geförderte Depot anbieten wird? Die haben ja schon ein normales Depot und sind sehr beliebt.


Antwort
VorsorgePro58
Beiträge: 60
(@vorsorgepro58)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Mal ein etwas nüchternerer Blick auf die Frage: Ich habe jahrelang Erfahrung mit verschiedenen Vorsorgemodellen gesammelt und kann sagen – die Wahl des Anbieters ist wichtig, aber man sollte sie auch nicht überdramatisieren. Ein Wechsel des Depotanbieters wird vermutlich möglich sein, auch wenn das mit etwas Aufwand verbunden ist.

Für jemanden in deiner Situation, H. Bergmann, würde ich folgendes strukturiert angehen:

1. Klären ob deine Sparkasse das Depot ab 2027 anbietet und zu welchen genauen Konditionen (Depotführung, Transaktionsgebühren, Produktauswahl)
2. Mindestens zwei Direktbank-Angebote einholen zum Vergleich
3. Bewerten: Was ist dir die persönliche Betreuung wert – konkret in Euro pro Jahr?

Der letzte Punkt wird oft vergessen. Persönliche Beratung hat einen Wert, den man ruhig bezahlen darf – solange man weiß, dass man das tut. Was ich aus meiner Riester-Zeit gelernt habe: Intransparente Kosten sind das eigentliche Problem, nicht die Höhe der Kosten an sich.


Antwort
S.Hofmann
Beiträge: 55
(@s-hofmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich hab mich im Kontext des möglichen Anbieterwechsels schon früher mit dem Thema beschäftigt und finde den Hinweis von VorsorgePro58 wichtig: Wechsel wird möglich sein, also muss die erste Entscheidung nicht für die Ewigkeit sein.

Was ich noch ergänzen wollte: Achtet auch darauf, welche ETFs ein Anbieter im Rahmen des geförderten Depots überhaupt anbietet. Es nützt nichts wenn die Gebühren niedrig sind, aber die Produktauswahl sehr eingeschränkt ist. Das wird ein großer Unterschied zwischen Filialbanken und spezialisierten Brokern sein, schätze ich. Filialbanken werden wahrscheinlich eher hauseigene oder partnernahe Produkte empfehlen.


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