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Alles wird teurer – wie spart ihr bei Depotkosten konkret?

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Stefan87
Beiträge: 16
Themenstarter
(@stefan87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#196]

Moin zusammen,

irgendwie trifft mich das gerade von allen Seiten gleichzeitig. Der Urlaub im Sommer ist teurer als letztes Jahr, die Klimaanlage im Auto hat gerade den Geist aufgegeben und musste repariert werden, und jetzt lese ich überall, dass auch die Lebenshaltungskosten insgesamt weiter anziehen. Da überlegt man natürlich, wo man noch irgendwo Luft rausnehmen kann.

Ich beschäftige mich gerade ernsthaft mit dem Altersvorsorgedepot 2027 und versuche so gut wie möglich vorzubereiten. Dabei fällt mir auf: Bei den Anbietern und Produkten gibt's riesige Kostenunterschiede, die ich ehrlich gesagt noch nicht ganz durchblicke. Ausgabeaufschläge, Depotführungsgebühren, ETF-Kosten (TER), Ordergebühren – das summiert sich ja über Jahrzehnte enorm.

Meine Frage: Wie geht ihr konkret vor, um bei den Kosten wirklich günstig wegzukommen? Schaut ihr hauptsächlich auf den TER der ETFs? Oder ist die Depotgebühr am Ende wichtiger? Gibt es bestimmte Anbieter oder Produkttypen, bei denen man für das Altersvorsorgedepot 2027 strukturell günstiger fährt?

Bin kein Finanzprofi, will das aber von Anfang an richtig aufsetzen. Wenn man eh schon jeden Monat beisammenhalten muss, sollte wenigstens die Vorsorge nicht unnötig Geld fressen.

Danke schon mal!


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2 Antworten
Marcus82
Beiträge: 8
(@marcus82)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Muss H.Bergmann65 da ein bisschen widersprechen. Natürlich ist die Produktpassung wichtig, aber der Punkt mit den Kosten ist halt kein nice-to-have sondern knallharte Mathematik. Bei 30 Jahren Laufzeit und sagen wir 200€ monatlicher Einzahlung macht 0,3% TER-Unterschied locker mehrere tausend Euro aus. Das ist kein Kleinkram.

Ich schau da immer zuerst: keine Depotgebühr, TER unter 0,2%, Sparplan kostenlos oder maximal 1-2€ pro Ausführung. Das sind für mich die drei Kernkriterien. Wer diese Basis hat, ist schon sehr gut aufgestellt. Alles andere ist dann Feintuning.

Welche Anbieter das 2027 konkret erfüllen werden – da wart ich noch auf offizielle Zahlen. Hab hier im Forum schonmal geschaut wer überhaupt ans Rennen geht.


Antwort
LauraK89
Beiträge: 9
(@laurak89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich hab mich auch schon länger mit dem Anbietervergleich beschäftigt, da hab ich im Einstiegs-Thread zum Anbietervergleich einiges gelesen und selbst kommentiert.

Was ich inzwischen gelernt hab: Der TER ist wichtig, aber man sollte ihn immer mit der Sparplanfähigkeit zusammen denken. Manche günstigen ETFs sind nicht sparplanfähig bei bestimmten Anbietern – dann nützt der niedrige TER wenig, wenn man monatlich einzahlen will.

Für das Altersvorsorgedepot 2027 würde ich warten, bis die Anbieter ihre konkreten Konditionen veröffentlichen, was ja noch nicht vollständig passiert ist. Aktuell ist vieles noch im Fluss. Aber die Grundarbeit kann man jetzt machen: ETFs raussuchen die infrage kommen, Kriterien festlegen, Anbieterstruktur verstehen. Dann ist man vorbereitet wenn's losgeht.

Saisonaler Tipp falls relevant: Sommerloch nutzen, jetzt ist Zeit zum Recherchieren bevor der Alltag im Herbst wieder anzieht 😄


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